Hefe als Cannabinoid-Produzent – Genmanipulierte Pilze produzieren Cannabis-Wirkstoffe wie THC und CBD


In der Hanfpflanze stecken Cannabinoide wie CBD und THC – doch auch genmanipulierte Bierhefe kann diese Stoffe produzieren. © Aleksandr Kravtsov/ istock
Hefefabrik statt Plantage: Künftig könnten Cannabis-Wirkstoffe aus Bierhefe gewonnen werden. Denn Forscher haben diese Mikroorganismen dazu gebracht, Cannabinoide wie THC und CBD zu produzieren. Dafür schleusten sie Gene von Bakterien und der Hanfpflanze in die Pilze ein. Dieser Ansatz könnte künftig nicht nur die Erforschung von Cannabinoiden erleichtern. Er stellt zudem eine umweltfreundlichere Alternative zum herkömmlichen Cannabis-Anbau dar, wie das Team im Fachmagazin „Nature“ berichtet.

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Die Hanfpflanze ist vor allem für die in ihr enthaltenen Cannabinoide bekannt – Substanzen mit teils berauschenden, aber auch medizinischen Wirkungen. Um diese Inhaltsstoffe als Droge oder Therapeutikum nutzen zu können, wird Cannabis in manchen Regionen in großem Stil angebaut. Doch die Sache hat einen Haken: Die Kultivierung der Pflanze ist aufwendig, energieintensiv und kann der Umwelt schaden.

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