Newfound ‚FarFarOut‘ Is Most Distant Solar System Body Ever Seen

Planet IX, Bild: Credit California Institute of Techonology
Astronomers just found an object that lies 140 astronomical units (AU) from the sun. That’s 140 times the Earth-sun distance, which is about 93 million miles (150 million kilometers). In case you want some more perspective: Pluto orbits the sun at an average distance of about 39.5 AU.

By Mike Wall | SPACE.com

„This is hot off the presses,“ Scott Sheppard, of the Carnegie Institution for Science in Washington, D.C., said during a public lecture last Thursday (Feb. 21) at his home institution.

Indeed, Sheppard announced the detection during that talk; it has yet to be peer-reviewed, or even written up as a paper. Sheppard said he spotted the object, dubbed FarFarOut, just the previous night, as he was going over telescopic imagery collected in January of the outer solar system.

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Nächster Zensus fragt nicht nach Religion

Bei der nächsten Volkszählung wird die Bevölkerung in Deutschland nicht mehr nach der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft gefragt. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Mittwoch auf Nachfrage in Berlin mitteilte, ist anders als beim Zensus aus dem Jahr 2011 in der kommenden Haushaltsstichprobe keine Frage nach der Religionszugehörigkeit vorgesehen. Der nächste EU-weite Zensus steht 2021 an.

evangelisch.de

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das Gesetz beschlossen, auf dessen Grundlage die Volkszählung 2021 vonstatten gehen soll. Zehn Jahre nach dem letzten Zensus sollen dann erneut Einwohnerzahlen und Basisdaten zur Bevölkerung wie Erwerbstätigkeit und Wohnsituation statistisch erhoben werden.

Beim deutschen Zensus sollen nach Angaben des Ministeriumssprechers die Angaben zur Zugehörigkeit zu einer öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft von den Meldebehörden übermittelt werden.

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Sektenland Schweiz: Der Scharlatan tarnt sich als Unternehmer

Klaus Theuretzbacher zeigt BLICK wie man religiöse Bewegungen vermarkten kann. Bild: Philippe Rossier
Beim Wort Sekte denkt man sofort an die seltsam gekleideten Typen, die einen auf der Strasse anwerben wollen. Neue religiöse Bewegungen funktionieren aber ganz anders. Man macht auf cool, jung – und natürlich kommt das Wort Sekte nirgends vor.

Michael Sahli | BLICK.ch

Die klassische Sekte ist aus der Mode gekommen. Müsste die kürzlich verstorbene Uriella (†90) ihren Orden heute neu gründen, sie hätte es wohl schwer. Die klassischen, abgeschotteten Gruppen mit einem allmächtigen Guru entsprechen nicht mehr dem Zeitgeist. Die Jungen von heute mögen es lieber unverbindlich – und sie wollen nicht ihr ganzes Leben einer Gruppe opfern, sagt Sektenexperte Georg Schmid (52): «Hierarchische Organisationen sind heute weniger beliebt.»

Uriellas Nachfolger haben sich der veränderten Nachfrage auf dem Religionsmarkt rasch angepasst. Schrille Auftritte sind nicht mehr gefragt. Sie schrecken mögliche Interessenten nur ab. Und statt gequirltem Badewannenwasser gibt es schick verpackte Lifestyleprodukte im Onlineshop.

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Steuersystem grundsätzlich neu denken

Bild: Pixabay, „Verknotetes Stroh“ von Ventus17
Vor dem Loslassen gewohnter Fehlkonstruktionen steht die Desillusionierung. Neben der aktuellen Debatte um die Grundsteuer drängt die Mehrwertsteuer ein neues Denken auf.

Jörg Gastmann | TELEPOLIS

„Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.“ (Bertolt Brecht)

Der erste Teil dieser Serie über ein alternatives Wirtschaftssystem stellte fest, dass das heutige Steuersystem (zumindest langfristig) gar nicht funktionieren kann. Es erfüllt seine Hauptaufgabe nicht, die öffentlichen Haushalte zu finanzieren, und es besteuert die falschen Dinge. Arbeit wird besteuert, was im globalen Lohnstückkosten-Wettbewerb die Arbeit zu sehr verteuert und zudem die Kaufkraft reduziert, auf der die gesamte Volkswirtschaft basiert. Gewinne werden besteuert, obwohl sie von Konzernen leicht ins Ausland verlagert werden können. Wohnen, Nahrung, Kleidung und andere Dinge des Grundbedarfs zu besteuern, ist gesellschaftlich zumindest fragwürdig.

Beispiel Grundsteuer: Nicht grundsätzlich gedacht

Ein aktuelles Beispiel dafür, wie wenig grundsätzlich die Regierungsparteien über Besteuerungen nachdenken, zeigt die Debatte über die Reform der Grundsteuer. Über eine Reform dieser Steuer denken die Regierungsparteien in Bundestag und Bundesrat nur auf äußeren Druck nach, weil das Bundesverfassungsgericht die bisherige Ausgestaltung als verfassungswidrig beurteilte (1 BvL 11/14, 1 BvL 12/14, 1 BvL 1/15, 1 BvR 639/11, 1 BvR 889/12)(Az. 1 BvL11/14).

Das Bundesverfassungsgericht setzte den Regierungsparteien eine Frist bis Ende 2019, um eine Neuregelung umzusetzen. Schaffen sie es nicht bis Ende diesen Jahres, darf keine Grundsteuer mehr erhoben werden, was für die Kommunen den Ausfall von 14 Milliarden Euro Steuereinnahmen bedeuten würde.

Was beim Nachdenken herauskam, ist durchaus typisch für Deutschlands politische Entscheider. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder will lediglich die Wut der Mieter vermeiden, wenn eine höhere Grundsteuer die Mieten weiter explodieren ließe. Söder meinte: „Natürlich müssen wir Steuererhöhungen – und damit Mieterhöhungen – vermeiden. Denn die Grundsteuer wird sofort auf die Mieter umgelegt.“ Warum die Grundsteuer, die ja eigentlich Immobilieneigentum besteuern soll, überhaupt auf Mieter umgelegt werden darf, stellt in der Union niemand infrage.

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How the Universe Remembers Information

Image credit: NAUTILUS
A “memory matrix” might solve Stephen Hawking’s black-hole paradox.

By George Musser | NAUTILUS

It was one of the great missed connections of physics. In 1965 a particle theorist derived a formula for the collision of elementary particles. Twenty years later two gravitation theorists, using completely different techniques, derived a formula for the collision of stars or black holes. And they were the same formula. The only difference was that the first used “p” to denote momentum and the second used “P”. Harvard physicist Andy Strominger jokes that “a 6-year-old could look at those two papers” and spot the similarity. But evidently no 6-year-old did, so their resemblance went unnoticed until Strominger realized it in 2014.

What the formulas have in common is that they concern how gravity and other forces act on large scales. Strominger and his colleagues have been investigating how they may offer a new and unusual path to unifying the laws of physics. The large-scale behavior of forces turns out to hold as many surprises as the small-scale behavior that physicists traditionally focus on. The approach has also opened a fresh line of attack on a notorious paradox about the fate of information about objects that are swallowed by black holes, first identified by Stephen Hawking in the 1970s. “Andy’s work is very important and will eventually have a large impact on many areas of physics,” says Éanna Flanagan of Cornell University.

The gravity side of Strominger’s work goes back to a perplexing discovery in 1962 by gravitation theorists Hermann Bondi, M.G. van der Burg, and A.W. Kenneth Metzner and, separately, Rainer Sachs. They sought to pinpoint what makes Einstein’s special theory of relativity so special. The theory specifies how different observers moving at a constant velocity relative to one another can disagree on the length of objects and the time between events. The full general theory of relativity, meanwhile, extends that principle to observers moving at varying velocities. It specifies how space and time are woven together to form a four-dimensional spacetime fabric that bends and warps around massive gravitating bodies. The textbooks say that the general theory reduces to special relativity when you go far—ideally, infinitely far—from a planet, star, or other gravitating body. Way out there, gravity fades to nothingness, and the usually floppy spacetime continuum should harden into a rigid framework. Because gravity diminishes with distance, planets and stars are nearly independent of one another, and what happens in our solar system depends very little on the rest of the galaxy.

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Hessische Diakoniezentrum Hephata entschuldigt sich für medizinischen Missbrauch

Mahnmal zur Erinnerung an die in der NS-Zeit getöteten Einwohner Hephatas. Bild: wikipedia.org/Gregor Helms – CC BY-SA 3.0 de
Das Hessische Diakoniezentrum Hephata hat um Entschuldigung dafür gebeten, dass in den Jahren 1950 bis 1975 Heiminsassen für Forschungszwecke missbraucht wurden.

evangelisch.de

Die insbesondere von dem ehemaligen Chefarzt Willi Enke und später von Werner Grüter vorgenommene sogenannte „Pneumencephalographie“, die als schmerzhaft und gefährlich gilt, sei teilweise ohne diagnostische Notwendigkeit für zweifelhafte Forschungen angewendet worden, sagte Hephata-Vorstand Maik Dietrich-Gibhardt am Donnerstag in Schwalmstadt. Das habe eine Untersuchung des Gießener Medizinhistorikers Volker Roelcke bestätigt.

Bei dem Verfahren wird der Schädel mit Luft gefüllt, um dadurch bessere Röntgenbilder zu bekommen. Die Methode an sich sei zwar durchaus sinnvoll gewesen, sagte Roelcke. Sie sollte wegen der damit verbundenen Gefahren nach Empfehlungen jedoch nur sehr zurückhaltend angewendet werden.

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Zentralrat der Muslime kritisiert EuGH-Urteil zu halal-Fleisch – religiöse Diskriminierung

Helal-Produkt (auch Halal genannt) in einem türkischen Supermarkt © Paul Zinken (dpa)
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) sieht in dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen das Bio-Siegel für Fleisch aus ritueller Schlachtung eine Diskriminierung religiöser Minderheiten.

DOMRADIO.DE

„Eine richtig praktizierte ‚Halal‘-Schächtung erfüllt die Tierschutz-Kriterien und verdient aus diesem Grunde das Bio-Siegel sogar eher als zum Beispiel nach Bolzenschlägen betäubte Tiere“, erklärte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek am Donnerstag in Berlin. Am Dienstag hatte der EuGH in Luxemburg erklärt, dass rituelle Schlachtmethoden nicht die höchsten Tierschutzstandards erfüllten.

Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass eine Betäubung zum Zeitpunkt der Schlachtung die Technik sei, die das Tierwohl „am wenigsten beeinträchtigt“, hieß es in der Begründung der Richter. Die Praxis der rituellen Schlachtung ohne Betäubung, etwa bei der Produktion von „Halal“-Fleisch nach islamischen Regeln, sei „nicht geeignet, Schmerzen, Stress oder Leiden des Tieres genauso wirksam zu mildern“.

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Kein zweiter «Fall Riehen»: Bischöfe verlangen bei allen Anstellungen einen Strafregisterauszug(Schweiz)

Der Basler Bischof Felix Gmür und seine Kollegen wollen den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche schärfer bekämpfen. (Bild: Keystone / Peter Schneider)
Hat sich ein Priester krimineller Vergehen schuldig gemacht, sollen das die Gemeindevertreter stets erfahren. Bei sexuellem Missbrauch gibt es zudem in jedem Fall eine Anzeige – auch wenn das Opfer nicht will.

Simon Hehli | Neue Zürcher Zeitung

Sind die Fälle von sexuellem Missbrauch durch katholische Priester eine Sünde der Vergangenheit? Diesen Eindruck erweckt der Sprecher des Bistums Basel in einem Communiqué, das er am Donnerstag versandte: Von den bis 2017 gemeldeten Missbrauchsfällen würden nur sieben den Zeitraum ab 1991 betreffen, schreibt er. Die Bischofskonferenz (SBK) und die Führungspersonen der Klöster sehen allerdings trotz dieser positiven Entwicklung noch Handlungsbedarf. Um die Zahl der Übergriffe weiter zu verkleinern, verschärfen sie ihre Richtlinien: Ab dem 1. März gilt eine Anzeigepflicht in sämtlichen Bereichen.

Das heisst, dass ein erwachsenes Opfer, das einen Missbrauch meldet, kein Vetorecht gegen eine Strafanzeige mehr erhält. Diözesanbischöfe, General- oder Bischofsvikare sowie die höheren Ordensoberen müssen künftig in jedem Fall Anzeige an die staatlichen Strafverfolgungsbehörden erstatten, wenn sie Kenntnis von einem Offizialdelikt erhalten.

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Entlassung aus Klerikerstand droht: Vatikanische Glaubenskongregation befasst sich mit Kardinal Pell

Bild: © KNA
Nach der Verurteilung durch ein weltliches Gericht erwartet Kardinal George Pell nun auch ein kirchenrechtlicher Prozess. An dessen Ende könnte die „Höchstrafe“ der Kirche stehen. Derweil wurden Vorwürfe gegen einen weiteren australischen Bischof laut.

katholisch.de

Nach der Verurteilung von Kardinal George Pell (77) in Australien wegen Missbrauchs wird nun auch die vatikanische Glaubenskongregation aktiv. „Sie wird sich um den Fall kümmern, gemäß den Vorgehensweisen und Zeiten, die die kanonischen Normen dazu vorgeben“, erklärte Vatikansprecher Alessandro Gisotti am Mittwoch.

Die Glaubenskongregation ist für die Bearbeitung von Missbrauchsfällen zuständig. Kirchenrichter können die Ermittlungen der australischen Justiz als Beweismaterial verwenden. Als kirchliche „Höchststrafe“ droht Pell die Entlassung aus dem Klerikerstand.

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Humanistischer Salon Nürnberg: Säkulare und christliche Humanisten vereinigt euch?

Das Podium: Michael Bammessel, Helmut Fink, Peter Henkel (v. l. n. r.) Foto: @ Karin Becker
Der bayerische Diakonie-Präsident Michael Bammessel und der religionskritische Autor Peter Henkel rangen im Humanistischen Salon Nürnberg Mitte Februar um ihr Selbstverständnis als Humanisten. Dabei traten vor allem die Reibungsflächen zwischen christlichem und säkularem Humanismus hervor.

Von Brynja Adam-Radmanic | hpd.de

Auch der fünfte Termin der aktuellen Staffel des Humanistischen Salons Nürnberg lockte wieder knapp 60 Interessierte ins Café PARKS – zu Klavier-Livemusik von Claus Gebert, einem Sonntagsbrunch-Buffet und einer prominent besetzten Debatte über weltanschauliche Grenzen hinweg, die von Helmut Fink moderiert wurde.

Bei der Veranstaltung unter dem Titel „Säkularer Humanismus heute – Wie viel Religionskritik brauchen wir?“, zu der Kortizes am 17. Februar 2019 geladen hatte, standen sich keine Hardliner gegenüber. Im Gegenteil. Sowohl Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayerns, als auch Peter Henkel, Journalist und Religionskritiker, positionierten sich bewusst in Opposition zu fundamentaleren Ansichten in den eigenen Reihen.

So war dem religionskritischen Henkel wichtig zu betonen, dass gesellschaftliche Vielfalt und Freiheit zwar gegen kirchliche Kräfte erkämpft sei, aber durchaus ja auch im Inneren der Kirchen. Und dass Religion positive Aspekte hat, die es unabhängig von ihr zu erhalten gelte.

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Schottland: Protestant bespuckt katholischen Pfarrer – Zehn Monate Haft

Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Der Täter hatte im vergangenen Juli an einer traditionellen Parade des Oranier-Ordens teilgenommen. Dabei führte der Weg auch an einer katholischen Kirche vorbei. Und deren Priester wurde zum Opfer.

katholisch.de

In Schottland ist ein Protestant zu zehn Monaten Haft verurteilt worden, weil er einen katholischen Priester angespuckt hat. Der Mann habe eingeräumt, dass die Tat einen antikatholischen Hintergrund habe, berichtet der britische Sender BBC auf seiner Internetseite. Der 24-jährige Täter hatte im vergangenen Juli an einem traditionellen Marsch von Protestanten durch Glasgow teilgenommen, der sogenannten „Boyne Parade“ des Oranier-Ordens. Wie Medien berichteten, entwickelte sich im Lauf der Demonstration eine aggressive, teils gewaltbereite Atmosphäre.

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