Entlassung aus Klerikerstand droht: Vatikanische Glaubenskongregation befasst sich mit Kardinal Pell


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Nach der Verurteilung durch ein weltliches Gericht erwartet Kardinal George Pell nun auch ein kirchenrechtlicher Prozess. An dessen Ende könnte die „Höchstrafe“ der Kirche stehen. Derweil wurden Vorwürfe gegen einen weiteren australischen Bischof laut.

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Nach der Verurteilung von Kardinal George Pell (77) in Australien wegen Missbrauchs wird nun auch die vatikanische Glaubenskongregation aktiv. „Sie wird sich um den Fall kümmern, gemäß den Vorgehensweisen und Zeiten, die die kanonischen Normen dazu vorgeben“, erklärte Vatikansprecher Alessandro Gisotti am Mittwoch.

Die Glaubenskongregation ist für die Bearbeitung von Missbrauchsfällen zuständig. Kirchenrichter können die Ermittlungen der australischen Justiz als Beweismaterial verwenden. Als kirchliche „Höchststrafe“ droht Pell die Entlassung aus dem Klerikerstand.

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