Argentinien: Kritik von Menschenrechtlern nach erzwungener Geburt bei Elfjähriger


Eine Frauenrechtsaktivistin bei einer Demonstration für Abtreibungs-Legalisierung in Buenos Aires Mitte Februar. In Argentinien befeuert der nun bekanntgewordene Fall die Debatte zum Thema. (Foto: Natacha Pisarenko/AP)
  • In Argentinien hat eine Elfjährige per Kaiserschnitt ein Kind zur Welt gebracht, nachdem sie mehrmals von einem Familienmitglied vergewaltigt worden sein soll.
  • Amnesty International wirft den Gesundheitsbehörden des Landes vor, dem Mädchen eine legale Abtreibung verwehrt zu haben.
  • Der Gesundheitsminister von Tucumán behauptet, das Mädchen habe von sich aus die Schwangerschaft nicht abbrechen wollen, Menschenrechtsaktivisten widersprechen.

Süddeutsche Zeitung

In Argentinien hat der Fall einer vergewaltigten Elfjährigen, die ein Kind zur Welt gebracht hat, Empörung ausgelöst. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft den Gesundheitsbehörden des Landes vor, dem Mädchen eine legale Abtreibung verwehrt zu haben. Damit habe man die Rechte des Mädchens schwer verletzt, heißt es in der Erklärung Amnestys.

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