Geld- und Gefängnisstrafen drohen – Nachrichtensperre im Fall Pell: Justiz geht gegen Journalisten vor


Bild: © picture alliance / abaca (Archivbild)
Im Dezember erging der Schuldspruch gegen Kardinal George Pell – doch wissen durfte das niemand: Der Richter hatte eine Nachrichtensperre verhängt. Nicht alle haben sich daran gehalten – jetzt will der Staat durchgreifen.

katholisch.de

Die australische Justiz geht gegen mehr als 100 Journalisten und Verlage vor, die gegen die Nachrichtensperre im Missbrauchsprozess gegen Kardinal George Pell verstoßen haben. Nach Informationen der britischen Zeitung „The Guardian“ hat die Generalstaatsanwältin des Bundesstaats Victoria, Kerri Judd, an die Beschuldigten bereits Anfang Februar Aufforderungen verschickt, sich zum Bruch der Nachrichtensperre zu äußern.

Richter beklagt „empörende und schamlose“ Veröffentlichungen

Der Richter im Prozess gegen Pell, Peter Kidd, äußerte sich nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bei einer Anhörung mit Staatsanwälten und den Verteidigern des Kardinals deutlich über den Bruch der von ihm verhängten Nachrichtensperre.

weiterlesen