Wucherpfennig: „Tabuisierung von Homosexualität aufheben“


Bild: © KNA/Harald Oppitz
Bei einer Podiumsdiskussion von vier Theologen ging es ums Ganze: Welche Rolle werden Kirche und Religion künftig spielen? Neben dem Jesuiten Ansgar Wucherpfennig antworteten auch Generalvikar Klaus Pfeffer und die Theologin Johanna Rahner.

Von Stefanie Ball | katholisch.de

Es ist eine klassische Frage im Bewerbungsgespräch: „Wo sehen Sie sich in 20 Jahren?“ Am Donnerstagabend im Haus am Dom in Frankfurt bezieht sie sich auf die katholische Kirche, die – schwer angeschlagen nach dem Missbrauchsskandal – in eine ungewisse Zukunft blickt. Denn eine Zuhörerin möchte wissen: „Wo sehen Sie die Kirche in 20 Jahren?“

In der Antwort sind sich die vier Diskutanten auf dem Podium – der Rektor der Jesuitenhochschule Sankt Georgen, Ansgar Wucherpfennig, der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, der Chefredakteur der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“, Johannes Röser, und die Dogmatikerin Johanna Rahner aus Tübingen – überraschend einig: Die Gesellschaft komme gut ohne Kirche aus.

weiterlesen