Die Frohe Botschaft auf Facebook, Instagram und Co.


(Bild: geralt / gemeinfrei)
Social Media ist das Schlagwort der Stunde. Immer mehr Bistümer, Pfarreien und Verbände werden im Internet aktiv. Auf Facebook, Instagram und Twitter wollen sie die Frohe Botschaft verkünden. Nur: Gelingt das? Und wie kann das zeitgemäß aussehen? Drei katholische Blogger machen vor, wie es gehen kann.

Von Benedikt Bögle | katholisch.de

Josef Wagner bloggt als „derboivomseminar“. Der 20-Jährige ist Priesterseminarist in Augsburg, seit einem Jahr studiert er dort auch katholische Theologie. Für ihn war klar: Wenn er in das Seminar eintreten sollte, wollte er auch über seine Erfahrungen berichten. „Ich wollte Präsenz zeigen“, sagt Wagner. Er postet auf Instagram Bilder und Videos aus der Messfeier, zeigt sich beim Orgelspiel, stellt seinen Followern Fragen über ihren Glauben.

Besonders beliebt: Der „Gebets-Freitag“. Wagner fragt seine Follower dabei, für wen oder was sie beten möchten, die User können darauf antworten. Einige wollen schlicht „Für Max“ beten. Andere schreiben mehr, zum Beispiel: „Dass ich endlich wieder richtig gesund werde und meinen Alltag wieder antreten kann“. Wieder andere schließen Josef Wagner direkt in das Gebet ein: Für „Dich und dass es bei dir im Leben weiter gut voran geht mit Gott an deiner Seite“.

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