Was Katze „Lil Bub“ so besonders macht: Zwei Gendefekte verleihen dem Social-Media-Star sein ungewöhnliches Aussehen


Ihr putziges Aussehen hat Lil Bub zum Star gemacht. © lilbub.com/ Mike Bridavsky
Tierischer Star: Forscher haben das Genom der Katze „Lil Bub“ entschlüsselt. Der Blick ins Erbgut des für sein ungewöhnliches Aussehen berühmten Tieres aus den USA zeigt: Zwei seltene genetische Veränderungen sind für Lil Bubs äußere Erscheinung und ihr Knochenleiden verantwortlich. Diese Erkenntnisse könnten nun helfen, ähnliche seltene Erkrankungen auch beim Menschen besser zu verstehen.

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Große Kulleraugen, verkürzte Schnauze und ein zahnloses Maul mit heraushängender Zunge: Ihr ungewöhnliches Aussehen hat der Katze „Lil Bub“ Millionen Follower im Internet beschert. Auf Instagram und Co erfreut sich das Tier, das an jeder Pfote zusätzliche Zehen besitzt und außerdem an der sogenannten Mamorknochen-Krankheit (infantile maligne Osteopetrose) leidet, seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Ihr Besitzer Mike Bridavsky nutzt die Bekanntheit seiner Katze, um Geld für Tierheime und Tierschutzorganisationen zu sammeln.

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