Erneut mögliche Signale von Neutronensternen


Bild: mdr.de
Wer suchet, der findet: Forscher vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik haben möglicherweise ein weiteres Signal der Kollision von zwei Neutronensternen gefunden. Dazu haben Sie mit einer neuen Methode die öffentlich verfügbaren Archivdaten des Gravitationswellendetektors LIGO durchsucht. Sicher ist die Entdeckung allerdings nicht.

mdr WISSEN

Forscher vom Albert-Einstein-Institut Hannover des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik haben nun offenbar eine ähnliche Beobachtung gemacht. Dafür haben haben sie eine neue Methode für die Suche nach Verschmelzungen von Neutronensternpaaren entwickelt. Das Ziel war, besonders schwache Signale solcher kosmischen Ereignisse aufspüren zu können. Denn die könnten leicht übersehen werden, wenn man nur eine Art von Signalen auswertet, schreiben die Forscher.

Deshalb hat das Team die Beobachtung von Gravitationswellen und Gammastrahlen miteinander kombiniert. Damit erhöhten sich die Chancen, solche Ereignisse in Datensätzen zu finden, um bis zu 70 Prozent.

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