„In God We Trust“: Evangelikale wollen Bibelkurse an US-Schulen


Senator Dennis Kruse glaubt an die Erschaffung der Welt, so wie sie in der Bibel beschrieben ist. Und der Republikaner aus Indiana will seinen Glauben flächendeckend in die Klassenzimmer tragen. Der bibeltreue Senator ist in seinem Missionsdrang unermüdlich.

Frankfurter Rundschau

Seit der Jahrtausendwende hat er sechs Gesetzesvorlagen in den Kongress eingebracht, um seine religiösen Überzeugungen auch an öffentlichen Schulen zu verbreiten. Erfolg hatte er damit bislang nicht. Auch 2013 nicht, als er versuchte, in Indiana das morgendliche Schulgebet wieder einzuführen. Das ist nicht der einzige Vorstoß, der an der in der Verfassung vorgeschriebenen Trennung von Staat und Religion kratzt.

Kruse schöpft neuerdings Mut aus den Fortschritten, die konservative Evangelikale in anderen Bundesstaaten machen. Im zurückliegenden Jahr beschlossen mehrere Bundesstaaten sogenannte „In God we Trust“-Gesetze, darunter Alaska, Kentucky, Missouri und South Carolina. Weitere Bundesstaaten planen ähnliches.

Obwohl die US-Verfassung die Bevorzugung einer bestimmten Religion durch den Staat verbietet, erlauben diese Staaten nun ausdrücklich die Anbringung des Gottesbekenntnisses an öffentlichen Gebäuden und Fahrzeugen.

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