Schlaf hilft bei der DNA-Reparatur


Ein Mann liegt im Bett und schläft. (imago stock&people)
Ein Forscherteam der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan hat erstmals mit 3D-Zeitraffer-Mikroskopen im Gehirn lebender Zebrafische einzelne Hirnzellen beobachtet. Dabei sahen die Wissenschaftler, dass sich das Genom der Neuronen nur während des Schlafens deutlich verändert.

Dlf24

Wie die Wissenschaftler im Fachblatt NATURE Communications schreiben, stieg die Aktivität an den DNA-Fäden jedes einzelnen Chromosoms rasant an, sobald die untersuchten Tiere eingeschlafen waren.

Bei diesem Prozess werden kleine DNA-Schäden repariert, die sich während der Wachphase angesammelt hatten. Die Forscher vermuten, dass dieser für ein gesundes Gehirn wichtiger Prozess offenbar nur im Schlaf effizient funktioniert.