Gerichtspräsident kritisiert „bizarre Formen“ des Kirchenasyls


Bild: © dpa/Angelika Warmuth (Symbolbild)
Kirchenasyl, weil ein Iraner nach Frankreich abgeschoben wird: Das findet der Präsident des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts „bizarr“. Zwischen der Praxis in der evangelischen und der katholischen Kirche sieht er Unterschiede.

katholisch.de

Für den Präsidenten des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts, Andreas Heusch, nimmt das Kirchenasyl in Deutschland „immer bizarrere Formen“ an. Wenn die evangelische Kirche einen Flüchtling vor der Überstellung an die französische Justiz schütze, dann könne er dafür keinerlei Verständnis aufbringen, sagte Heusch am Freitag vor Journalisten in Düsseldorf. „Wenn wir das akzeptieren, ist es mit der EU nicht mehr weithin.“

Eine evangelische Kirchengemeinde in Solingen hatte jüngst einem iranischen Flüchtling Kirchenasyl gewährt, weil ihm im Rahmen des Dublin-Verfahrens eine Auslieferung nach Frankreich drohte.

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