Opfer-Verein fordert unabhängige Aufarbeitung aller Missbrauchsfälle


Bild: © katholisch.de/Salvatore Tesoro (Archivbild)
Wenn die Bischöfe in der kommenden Woche über Konsequenzen aus der Missbrauchsstudie debattieren, dann sind keine Betroffenenvertreter dabei: Das bedauert der „Eckige Tisch“ – die Initiative hat einige Forderungen an die Kirche.

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Der Sprecher der Opfer-Initiative „Eckiger Tisch“, Matthias Katsch, hat die Bischöfe vor ihrer Frühjahrsvollversammlung aufgefordert, alle Missbrauchsfälle der vergangenen Jahrzehnte von Staatsanwaltschaft und Polizei aufarbeiten zu lassen. „Wir fordern eine Aufarbeitung auch der verjährten Fälle durch kriminalistisch geschulte Experten von staatlichen Stellen“, sagte Katsch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dafür könne die Kirche eine Vereinbarung mit dem Staat schließen.

Die Bistümer sollten den Behörden dann uneingeschränkt Zugang zu den Akten gewähren, forderte der Sprecher: „Die Taten müssen wie Verbrechen aufgeklärt werden. Die Kirche darf sich nicht länger selbst erforschen.“

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