Das Gesicht wird zum Reisepass


In den internationalen Terminals in Atlanta, Orlando, und einigen anderen Flughäfen hat der Grenzschutz Scanner installiert, die die Gesichter der Fluggäste erfassen.(Bild: Elijah Nouvelage / Reuters)
Die USA fangen an, nicht nur die Einreise, sondern auch die Ausreise von Ausländern zu erfassen. Gesichts-Scanner werden nun an internationalen Flughäfen im ganzen Land aufgestellt.

Marie-Astrid Langer | Neue Zürcher Zeitung

Flugreisende kennen die lästigen Prozeduren nur zu gut: Ständig muss man seinen Reisepass zücken, bei der Gepäckabgabe, der Sicherheitskontrolle, dem Boarding, der Einreise. In Amerika reicht es nun vielerorts, sein Gesicht zu zeigen: In den internationalen Terminals in Atlanta, Orlando, und einigen anderen Flughäfen hat der Grenzschutz Scanner installiert, die die Gesichter der Fluggäste erfassen. Die Aufnahmen werden mit gespeicherten Fotos verglichen, die den Behörden von früheren Besuchen, Reisepässen und Visumsanträgen bekannt sind.

Was als Zeitersparnis und Komfort verkauft wird, hat in Wirklichkeit politische Gründe. Die USA zählen zu den wenigen Ländern, die zwar die Einreise, aber nicht die Ausreise von Besuchern erfassen. Personen, deren Aufenthaltserlaubnis abgelaufen ist, machen seit Jahren die grösste Gruppe der illegal im Land Anwesenden aus.

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