Wissenschaftler: Soziale Medien lassen Sprache nicht verlottern


(Bild: dpa, Michael Kappeler/Archiv)
Ohne Punkt und Komma schreiben viele Menschen in sozialen Medien. Doch wie wirkt sich das auf den Sprachgebrauch aus? Ein Experte gibt überraschende Antworten.

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Der Mannheimer Sprachforscher Henning Lobin bricht eine Lanze für die sozialen Medien. Anders als von konservativen Sprachkritikern behauptet, könnten die Menschen auch auf Facebook & Co. sehr wohl differenzieren. „Von einem Verlottern der Sprache kann keine Rede sein“, sagte der Direktor des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) der Deutschen Presse-Agentur in Mannheim.

So zeigten Studien, dass Sprache je nach Anlass oder Adressat mehr oder weniger lax benutzt werde. Eine formelle Mail, etwa eine Bewerbung, werde in Stil und Orthografie ganz anders abgefasst als eine an einen Freund, in der beispielsweise auf Kommas gänzlich verzichtet werde.

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