Eine Reise zum Ursprung der Philosophie


Staunen wie die Kleinen (picture alliance / imageBROKER / Tommy Seiter)
Am Anfang der Philosophie steht das Staunen. Die Literaturwissenschaftlerin Nicola Gess hat diesem Motor des Denkens eine Poetik gewidmet. Darin zeigt sie, dass am Ursprung der Philosophie auch ein subversives Potential schlummert.

Von Etienne Roeder | Deutschlandfunk Kultur

Der Atem des Publikums stockt, wenn im Zirkus die Akrobaten in schwindelerregender Höhe ihre Kunststücke vorführen. Ob Luftakrobaten, Zauberer oder Kuriositäten wie Schlangenmenschen – sie alle versetzen den Betrachter in pures Staunen. Es ist ein Staunen, gepaart mit Bewunderung über die Ausweitung des Möglichen. Nicola Gess erkundet in ihrem Buch über das Staunen dessen Relevanz für die Gegenwartskultur.

So wie Christopher Nolan in seinem Science-Fiction-Epos „Interstellar“ sein Publikum über die Möglichkeit der intergalaktischen Reise staunen lässt, ließen die Automaten oder auch Zauberer im 18. Jahrhundert ihr Publikum wie Kinder staunen. Damals wurde jedoch unterschieden zwischen einem kindlichen und einem erwachsenen Staunen. Die Literaturwissenschaftlerin Nicola Gess erzählt:

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