UK “Witch” Who Cut the Genitals of Her Toddler Gets an 11-Year Prison Term

Image: Friendly Atheist
Via the Guardian comes a grisly tale of genital cutting and witchcraft in the heart of England.

By Terry Firma | Friendly Atheist

We previously wrote about the case here, right after the court’s guilty verdict. Now the judge, Justice Philippa Whipple, has imposed a jail sentence that matches the barbarity of the crime.

A mother has been jailed for 11 years after becoming the first person in Britain to be convicted of female genital mutilation (FGM) in a landmark case. The 37-year-old woman was found guilty of cutting her three-year-old daughter.

The crime is punishable with a maximum sentence of 14 years.

read more

„Krieg gegen den Terror“: Kläglicher Scheitern geht nicht

„Versteck“ des Talibanführers Mullah Omar („Mullah Sahib“). Im Vordergrund rechts kaum zu erkennen: eine Rose. „Mullah Sahib used to sunbathe in the small garden with roses“, heißt es in dem Text von Taliban-Sprecher Zabidullah, von dessen Twitter-Account das Bild stammt
Taliban-Anführer Mullah Mohammad Omar soll jahrelang vor den Augen der Amerikaner gelebt haben

Emran Feroz | TELEPOLIS

Heuer werden es 18 Jahre seit Beginn des US-Militäreinsatzes in Afghanistan. Das Scheitern dieses Krieges hat ein immens großes Ausmaß angenommen. Mittlerweile scheint allerdings die Spitze des Eisbergs erreicht worden zu sein.

Einer neuen Recherche zufolge soll Taliban-Gründer und Anführer Mullah Mohammad Omar nämlich jahrelang vor den Augen der Amerikaner gelebt haben. Laut der niederländischen Journalistin und Analystin Bette Dam hielt sich Omar in den letzten Lebensjahren in einem Haus in der südafghanischen Provinz Zabul auf – nur fünf Kilometer weiter befand sich die nächste US-Militärbasis.

Bei dem besagten Haus soll es sich um jenes von Abdul Samad Ustaz gehandelt haben. Ustaz war einst der Fahrer von Jabbari Omari, Omars langjährigem Leibwächter. Laut Omari lebte der einstige Taliban-Führer nach dem westlichen Angriff auf Afghanistan abgeschieden und asketisch. Die politische Führung seiner Bewegung übernahmen andere Köpfe, während Omar in seinem versteckten Zimmer lebte und mittels eines alten Nokia-Handys den Koran rezitierte. Selbst zu nahen Familienmitglieder pflegte Omar keinen Kontakt.

Dams Recherche zufolge wussten die Einheimischen in der Umgebung, dass sich in Ustaz‘ Haus ein hochrangiger Taliban-Führer aufhielt. Die wahre Identität des Mannes kannte allerdings niemand. Ustaz hielt sie sogar vor seiner eigenen Familie geheim.

Allem Anschein nach wurde das Haus sogar einmal von US-Soldaten durchsucht. Das geheime Zimmer blieb den Amerikanern allerdings verborgen. Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahed hat mittlerweile Bilder von Omars letztem Versteck veröffentlicht. Die militante Gruppierung will demnächst ein Buch über ihren Gründer publizieren.

weiterlesen

George Pell: Sechs Jahre Haft für den Feldmarschall im Namen Gottes

  • Der australische Kardinal George Pell ist der bislang höchstrangige katholische Geistliche, der wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde.
  • Er war für schuldig befunden worden, sich in den 90er-Jahren an einem 13-jährigen Jungen sexuell vergangen und einen anderen sexuell belästigt zu haben.
  • In konservativen australischen Medien donnerte während des Verfahrens eine Lawine an Vorwürfen auf die Geschworenen, das Gericht und das Justizsystem als Ganzes ein.

Von Urs Wälterlin | Süddeutsche Zeitung

Der australische Kardinal George Pell ist in Melbourne wegen Kindesmissbrauchs zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Es ist – vorerst – der Schlusspunkt unter einen der aufsehenerregendsten Prozesse, die das Land je gesehen hat. Und das, obwohl lange eine absolute Nachrichtensperre in Bezug auf das Verfahren gegen die ehemalige Nummer drei des Vatikans galt. Deshalb war der Schuldspruch für Pell, der bereits im Dezember fiel, auch erst Ende Februar öffentlich geworden. An diesem Mittwoch (Ortszeit) erfolgte nun die Verkündung des Strafmaßes.

Weiterlesen

Staatsleistungen an die Kirche: „Falsch verstandene Freundlichkeit gegenüber den Kirchen“

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Reinhard Marx inmitten von Journalistinnen und Journalisten. (Arne Dedert/dpa)
Auch wer nicht Mitglied ist, finanziert die Kirchen: über Staatsleistungen aus Steuermitteln. Der FDP-Politiker Stefan Ruppert will diese Zahlungen beenden – so, wie es das Grundgesetz vorsehe. Beim Thema sexueller Missbrauch müsse der Staat seinen Strafanspruch „unbedingt durchsetzen“.

Stefan Ruppert im Gespräch mit Monika Dittrich | Deutschlandfunk

Monika Dittrich: Heute(11.03.) beginnt die Vollversammlung der katholischen deutschen Bischöfe. Ein Thema, das dort nicht auf der Tagesordnung steht, aber seit sage und schreibe 100 Jahren ein Thema sein müsste, das sind die sogenannten Staatsleistungen, die die Kirchen bekommen. Im vergangenen Jahr war das eine halbe Milliarde Euro, 538 Millionen, um genau zu sein. Wir sprechen hier nicht über die Kirchensteuer – denn das ist ja ein Mitgliedsbeitrag. Sondern es geht um Geld, das die Kirchen vom Staat bekommen, aus dem allgemeinen Steueraufkommen – etwa als Entschädigung dafür, dass sie im 18. oder 19. Jahrhundert ihre Kirchengebäude abgeben mussten. Diese Praxis sollte schon längst beendet werden – so steht es in Artikel 138 der Weimarer Reichsverfassung von 1919 und dieser Verfassungsauftrag wurde auch in das Grundgesetz übernommen. Ich habe den religionspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Ruppert gefragt, wie lange die deutschen Steuerzahler wohl noch die Gehälter der deutschen Bischöfe bezahlen müssen.

Stefan Ruppert: Sie sprechen die Staatsleistungen an, also die Leistungen des Staates an die Kirche aufgrund von Enteignungen im 19. Jahrhundert. Ich wünsche mir, dass die abgelöst werden. Das bedeutet, dass durch eine Zahlung des Staates dieser Anspruch an ein Ende kommt. Ich bin dazu in guten Gespräch, aber ob auch die große Koalition auf einen fairen Interessenausgleich auf Staat und Kirche eingeht, da bin ich mir noch nicht sicher.

Dittrich: Warum ist es so schwierig, die Praxis der Staatsleistungen zu beenden?

„Einmalige Zahlung in beträchtlicher Höhe“

Ruppert: Sie beruhen auf sehr unterschiedlichen Rechtsgrundlagen. Zum einen: die Enteignungen 1803 und 1806, zum anderen sind neue Verträge hinzugekommen. Sie sind historisch gewachsen und belaufen sich auf 540 Millionen im Jahr und sind von der Kirchensteuer, das will ich auch mal deutlich sagen, von der Kirchensteuer zu unterscheiden. Es hat jetzt die Rolle nach der Verfassung, eine Rahmengesetzgebung zu erlassen, also Regeln für die Ablösung und dann könnten die Länder nach diesen Regeln vorgehen.

Zu Ihrer Frage, warum es noch nicht dazugekommen ist: zum einen, weil eine einmalige Zahlung des Staates notwendig ist, die dann auch eine beträchtliche Höhe erreicht. Davor mag der eine oder andere zurückscheuen. Und dann gibt es noch eine aus meiner Sicht falsch verstandene Freundlichkeit gegenüber den Kirchen. Ich bin selbst sehr kirchlich geprägt, bin Protestant und gläubiger Mensch. Aber ich finde es richtig, dass im weltanschaulich neutralen Staat die Kirche für ihre eigene Finanzierung sorgt und nicht ein Steuerzahler, der nicht in der Kirche ist. Deswegen schafft diese Ablösung eine Unabhängigkeit der Kirchen gegenüber dem Staat und macht beide glaubwürdiger.

weiterlesen

 

Trump’s 2020 NASA Budget Will Take US from Moon to Mars, Agency Chief Says

An „aspirational“ glimpse at potential partner participation in NASA’s Lunar Gateway. (Image: © NASA TV)
NASA Administrator Jim Bridenstine praised the agency’s 2020 budget proposal from the Trump administration today (March 11), describing how the budget will help the agency reach the moon, and then continue on to Mars.

By Sarah Lewin | SPACE.com

This path is a common refrain for Bridenstine, who as NASA administrator is tasked with executing the president’s Space Policy Directive 1, which called for a renewed focus on human exploration, including a journey to the moon and eventually Mars.

„For the first time in over 10 years, we have money in this budget for a return to the moon with humans,“ Bridenstine said in a presentation at NASA’s Kennedy Space Center in Florida. „I’m talking human-rated landers, compatible with Gateway, that can go back and forth to the surface of the moon.“

Bridenstine dedicated a lot of discussion to the Gateway, also called the Lunar Orbital Platform-Gateway (and formerly the Deep Space Gateway), which is a proposed moon-orbiting outpost that would serve as a waystation to the lunar surface and as a research station. The Gateway is fully funded in the 2020 budget proposal, Bridenstine said.

read more

 

Apostel Ackermann will auf externe Missbrauchs-Aufklärer setzen: Blick auf Aufarbeitung

Symbolbild Missbrauch © Harald Oppitz (KNA)
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann will Missbrauchsverdachtsfälle in kirchlichen Einrichtungen künftig von externen Experten untersuchen lassen. Zurzeit werden Vorfälle am bereits geschlossenen Internat Albertinum geprüft.

DOMRADIO.DE

Die Beauftragung einer unabhängigen Person, die die Fälle sexueller und körperlicher Gewalt in einem geschlossenen Bischöflichen Internat in der Vulkaneifel untersuchen soll, stehe kurz bevor, kündigte das Bistum Trier am Dienstag an. „Nicht zuletzt müssen wir prüfen, ob es Versäumnisse oder gar Vertuschung von Fällen durch Verantwortliche gegeben hat“, so der Bischof nach einem Treffen mit seinem diözesanen Beraterstab.

Dies könnten die heute Verantwortlichen zwar nicht wiedergutmachen. Aber „wir können Fehler eingestehen und uns bemühen, aus diesen Fehlern zu lernen“.

weiterlesen

Schwere Strahlendusche traf Erde – Sonnensturm um 660 v. u. Z. war zehnfach stärker als alle heute gemessenen

Solare Plasmaausbrüche können Millarden energiereiche Partikel ins All schleudern. Ein besonders schwerer Sonnensturm dieser Art traf offenbar auch 660 v. u. Z. die Erde. © NASA/GSFC, SDO
Kosmischer Volltreffer: Im Jahr 660 v. u. Z. wurde die Erde von einem extrem starken Sonnensturm getroffen, wie Bohrkern-Analysen enthüllen. Der Einstrom energiereicher Partikel war bei diesem Sonnensturm zehnfach stärker als bei allen bisher gemessenen Ereignissen der Neuzeit. Dies spreche dafür, dass die Gefahr durch solche solaren Stürme bisher unterschätzt worden sei, warnen die Wissenschaftler.

scinexx

Starke Sonnenstürme sind eine potenzielle Gefahr für Satelliten, Kommunikationssystem und die Stromnetze der Erde. Denn der Einstrom energiereicher geladener Teilchen durchdringt dabei selbst das schützende Erdmagnetfeld und erreicht sogar die Erdoberfläche. 1972 sorgte ein solcher Sonnensturm für weltweite Störungen der Elektronik und Telekommunikation. 1967 lösten Störungen durch einen solaren Strahlenausbruch sogar fast einen Atomkrieg aus.

weiterlesen

Rechte Tendenzen in der Esoterik: (evangel.)Sekten-Experten schlagen Alarm

Matthias Pöhlmann, der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Foto: Michael McKee/Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern/dpa
In der Esoterik gibt es Sektenbeobachtern zufolge immer stärkere antisemitische und rechte Tendenzen. Ein Beispiel ist die „Anastasia“-Bewegung, die auch in Thüringen aktiv sein soll.

Thüringer Allgemeine

Wer auf ein Festival der „Anastasia“-Bewegung geht, kann verschiedene Dinge lernen: Herzens-Meditation, das Herstellen von Wildkräutersaft oder Traumfänger basteln. Er kann aber auch – wie im September 2017 in Mittelthüringen nahe Kölleda – Workshops von Menschen besuchen, die antisemitische oder verschwörungstheoretische Ideen verbreiten.

Darauf weist der Sektenbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern , Matthias Pöhlmann , hin. Die „Anastasia“-Bewegung ist ihm zufolge ein Beispiel dafür, dass in der Esoterik-Szene immer stärkere Verbindungen zu rechtem Gedankengut zu finden sind. „Es gibt seit kurzem verstärkt esoterische Angebote, die eine Nähe zu rechtsradikalen oder verschwörungstheoretischen Ideen aufweisen“, sagte Pöhlmann der Deutschen Presse-Agentur. Am Dienstag soll er auf einer Veranstaltung der Ökumenischen Akademie in Gera über das Thema referieren.

weiterlesen

Sexuelle Belästigung und finanzielle Unregelmäßigkeiten: Zwei Bischöfe dürfen Priesteramt vorerst nicht mehr ausüben

Bild: © KNA (Symbolbild)
Ihnen werden die sexuelle Belästigung Erwachsener sowie finanzielle Unregelmäßigkeiten im Bistum vorgeworfen: Zwei US-Bischöfe dürfen daher voerst keine priesterlichen oder bischöflichen Dienste mehr ausüben.

katholisch.de

Der kürzlich von seinem Amt als Leiter der US-Diözese Wheeling-Charleston zurückgetretene Bischof Michael Bransfield (75) darf vorerst keine priesterlichen oder bischöflichen Dienste mehr ausüben. Das ordnete der Apostolische Administrator von Wheeling, Baltimores Erzbischof William Edward Lori, laut US-Medienberichten (Montag Ortszeit) an. Hintergrund sind demnach Vorwürfe wegen sexueller Belästigung Erwachsener sowie finanzieller Unregelmäßigkeiten in Bransfields ehemaligem Bistum.

Den gleichen Einschränkungen, die jeweils nach Rücksprache mit Rom erfolgt seien, unterliegt den Angaben zufolge ab sofort auch der ehemalige Weihbischof in Baltimore und Altbischof von Mandeville in Jameika, der 72-jährige Gordon Bennett.

weiterlesen

Norwegische evangelische Kirche entschuldigt sich für Lebensschutz

Die evangelisch-lutherische Kirche Norwegens will ein ‚neues Gesprächsklima’ zum Thema Abtreibung schaffen. Sie setzt sich jetzt für legale Abtreibungen ein.

kath.net

Die Norwegische Kirche hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in welcher sie für ihren jahrzehntelangen Einsatz gegen die Abtreibung um Entschuldigung bittet.

Seit der Legalisierung der Abtreibung in Norwegen in den 1970er Jahren hat sich die evangelisch-lutherische Volkskirche Norwegens für das Recht der Ungeborenen auf Leben eingesetzt. „Heute stellen wir fest, dass die Argumentation der Kirche nicht zu einem guten Dialog geführt hat. Es ist Zeit, ein neues Gesprächsklima zu schaffen. Wir wollen dazu beitragen“, heißt es in der Stellungnahme.

„Eine Gesellschaft die legale Abtreibungen ermöglicht ist eine bessere Gesellschaft als eine, die das nicht ermöglicht. Sie verhindert illegale Abtreibungen und fördert die Gesundheit und Sicherheit von Frauen“, schreiben die Bischöfe der Norwegischen Kirche weiter.

weiterlesen

Manche Bienen-Väter beteiligen sich an der Brutpflege

Ein Weibchen kommt beim Nest an. (Bild: Michael Mikát)
Zumindest von Honigbienen kennt man es ganz anders. Aber bei einer Keulhornbienen-Art machen sich die Männchen mit mehr als ihrem Samen nützlich, wie Forscher berichten.

Stephanie Kusma | Neue Zürcher Zeitung

Bei Vögeln ist es üblich, dass sich beide Elternteile zusammen um den Nachwuchs kümmern. Bei anderen Wirbeltieren ist eine solche gemeinsame elterliche Pflege zwar unüblicher, aber nicht selten, und selbst bei Gliedertieren kommt sie vor. Bei Bienen allerdings kannte man diese sogenannte biparentale Brutpflege bis anhin nicht. Bei den Honigbienen etwa können sie quasi nur eines: sich fortpflanzen. Abgesehen davon tragen sie nichts zum Wohl des Stockes bei, sie müssen sogar gefüttert werden.

Doch es geht auch nützlicher, selbst bei Bienen: Bei der nicht staatenbildenden Keulhornbienen-Art Ceratina nigrolabiata passt ein Männchen auf das Nest auf, während das Weibchen nach Futter sucht, wie Forscher der Charles University in Prag nun in der Fachzeitschrift «Proceedings of the National Academy of Sciences» berichten. Das Männchen verwehrt beispielsweise Ameisen, die der Brut gefährlich werden könnten, den Eintritt ins Nest oder wirft Eindringlinge hinaus, wie die Wissenschafter bei Experimenten herausfanden.

weiterlesen

Missbrauch: Studie vermutet Dunkelfeld mit bis zu 144.000 Opfern – Autor selbst weist auf Problem der kleinen Stichprobe hin

Bild: © Thomas – stock.adobe.com
Bereits die von den deutschen Bischöfen in Auftrag gegebene MHG-Studie vermutete eine hohe Dunkelziffer bei den Missbrauchsopfern durch Geistliche. Ulmer Wissenschaftler nennen nun konkrete Zahlen. Doch die sind problematisch.

katholisch.de

Eine Studie des Ulmer Kinderpsychiaters Jörg Fegert geht von einer großen Zahl bislang nicht bekannter Missbrauchsfälle im kirchlichen Raum aus. Das Dunkelfeld liege sowohl für die katholische als auch für die evangelische Kirche in Deutschland bei geschätzten 114.000 Missbrauchsopfern, wie die Universität am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Zuerst hatte die Tageszeitung „Die Welt“ über die Untersuchung berichtet, die demnächst in der Fachzeitschrift „Journal of Child Sexual Abuse“ erscheinen soll.

Eine von den katholischen Bischöfen in Auftrag gegebene Untersuchung hatte aufgrund von Aktenstudien eine Zahl von 3.677 Betroffenen ermittelt. Demnach gab es zwischen 1946 und 2014 in Deutschland mindestens 1.670 Beschuldigte sexueller Übergriffe, darunter mehrheitlich Priester.

weiterlesen