Lichtnahrung: Mann (22) hungert sich auf Karibik-Insel zu Tode


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Ein deutscher Staatsbürger ist vermutlich aufgrund des Glaubens an ein esoterisches Konzept namens „Lichtnahrung“ gestorben.

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Die Lehre gibt es schon lange. Nach über 20 Jahren ohne größere Vorfälle starb offenbar ein Hamburger an den Folgen der umstrittenen Fasten-Lehre.

Bei der Idee der „Lichtnahrung“ handelt es sich um eine esoterische Weltanschauung, wonach Menschen angeblich erlernen können, sich von Lichtenergie zu ernähren und auf Lebensmittel verzichten zu können. Ihre Anhänger organisieren sich unter anderem über Workshops und Kongresse.

Der gebürtige Hamburger Finn B. starb Ende 2017 im Alter von 22 Jahren auf der Karibik-Insel Dominica, wie Recherchen des NDR ergeben haben.

Die oberste Staatsanwältin des Inselstaates bestätigte, dass der Mann vorher gefastet habe und dass dies die wahrscheinliche Todesursache sei. Die Todesursache muss noch offiziell in einem Gerichtsverfahren festgestellt werden.

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