‘Jesus didn’t come to make us rich’ — and Trump’s popularity among evangelicals exposes them for what they really are: Chris Hedges

Image: RawStory
America is a country beset by junk politics. This is one of the main reasons Donald Trump is president. Junk politics is many things. It is an obsession with the “horse race” of campaigns and elections, rather than a substantive discussion of the real issues that affect the lives of the average American and the country as a whole.

Chauncey Devega | RawStory

Junk politics is a form heavily defined by spectacle, distraction, superficiality and novelty. It is not a space for serious, sustained, and in depth discussion of serious matters of public concern. Junk politics is personality-driven and its preferred mode of communication is short slogans and sound bites.Twitter offers a pre-eminent example of how literacy has been gutted by that platform’s arbitrary limit of 280 characters or less. Junk politics is lived through and enabled by the fact that many Americans lack basic civil literacy and have lost faith in the state’s ability to protect their basic rights and ensure opportunities for upward economic mobility — or even basic economic stability. If the American Dream is dead, junk politics struck one of the lethal blows.

Economic precariousness, societal instability and personal loneliness are byproducts of an American society where junk politics rule. They are also preconditions for how junk politics has thrived in the Age of Trump.

In this wide-ranging conversation, I spoke with Chris Hedges about America’s junk politics. He is the author of numerous award winning and bestselling books including “Empire of Illusion: The End of Literacy and the Triumph of Spectacle,” “Death of a Liberal Class,” “War Is a Force That Gives Us Meaning,” “American Fascists: The Christian Right and the War on America” and “Days of Destruction, Days of Revolt.”

Hedges has also written for the New York Times, the Christian Science Monitor and NPR. He is currently a contributing writer for the political commentary and news analysis website Truthdig. His newest book is “America: The Farewell Tour.”

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Brustkrebs: Stress fördert Metastasen – Cortisol aktiviert wachstums- und metastasierungsfördernde Prozesse in Tumorzellen

Dockt das Stresshormon Cortisol an einer Brustkrebszelle an, aktiviert dies Prozesse, die eine Metastasenbildung fördern. © NCI
Fatale Zwickmühle: Brustkrebs erzeugt bei den betroffenen Frauen starken Stress, doch gerade dies kann das Krebswachstum und Metastasen fördern. Denn die Stresshormone aktivieren Prozesse in den Tumorzellen, die ihre Ausbreitung und Ansiedlung in entfernten Körperteilen begünstigt, wie nun Forscher herausgefunden haben. Ihre Studie enthüllte zudem, dass das oft gegen Nebenwirkungen verabreichte Cortisolpräparat Dexamethason die Wirksamkeit der Chemotherapie herabsetzen kann.

scinexx

Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Wegen seiner Aggressivität besonders gefürchtet ist dabei der sogenannte dreifach negative Brustkrebs, dessen Zellen untereinander sehr heterogen sind – was ihre Bekämpfung erschwert. Diese Krebsart ist daher oft resistent gegen Standardtherapien und bildet häufig Metastasen. „Eine besseres Verständnis der zellulären und molekularen Prozesse hinter dieser Heterogenität und der Metastasierung ist daher entscheidend für eine bessere Therapie“, erklären Milan Obradovic von der Universität Basel und sein Team.

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„Der Klassenbegriff ist planmäßig zerstört worden“

Grafik: TP
Bernd Stegemann über die Aufstehen-Bewegung, über Ausgrenzung, Doppelmoral und das Fehlen einer linken Erzählung, „die die soziale Frage ins Zentrum stellt“

Paul Schreyer | TELEPOLIS

Herr Stegemann, Sie sind seit 20 Jahren Dramaturg am Theater, außerdem Professor an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, Autor von politischen Sachbüchern und seit 2018 auch Vorsitzender des Trägervereins der Aufstehen-Bewegung. Zunächst: Wie ist zur Zeit der Stand bei „Aufstehen“? Wie geht es weiter nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht aus der Spitze der Sammlungsbewegung?

Bernd Stegemann: Wagenknecht zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem organisatorischen Tagesgeschäft von Aufstehen zurück, so wie sie auch nicht mehr als Fraktionsvorsitzende der Linkspartei kandidieren wird. Sie hat Aufstehen gegründet und wird auch weiterhin Teil der Bewegung bleiben, die sie nach Maßgabe ihrer Kräfte solidarisch unterstützt.

Wie geht es nun weiter?

Bernd Stegemann: Brecht würde sagen, damit sind wir endgültig in den „Mühen der Ebene“ angekommen. Nach der großen Anfangseuphorie, wo wir wirklich überrascht und sehr erfreut waren, haben sich viele Detailprobleme aufgetürmt, überwiegend organisatorischer Natur, die wir jetzt versuchen müssen zu lösen. Und das ist natürlich sehr schwer bei einer Bewegung, die nur aus Ehrenamtlichen und Freiwilligen besteht. Vom Programmieren der Webseite bis zur Verwaltung der Daten, der Finanzen und so weiter ist das ein Wust an Arbeit, der momentan noch keine entsprechende Organisationsstruktur gefunden hat, um sie wirklich zu bewältigen.

Gibt es in diesem Jahr größere Aktionen?

Bernd Stegemann: Ja, die gibt es laufend. Ende Februar fand ein großes Aktionscamp in Dortmund statt. Am 14. März gibt es eine große Veranstaltung in Hamburg, wo Sahra Wagenknecht auftritt, außerdem in Leipzig, es gibt in Berlin ein großes Treffen der dortigen Gruppen im April. Aufstehen lebt in über 200 lokalen Gruppen, die sich alle regelmäßig treffen. Auf der konkreten Ebene läuft es eigentlich verblüffend gut, auf der Ebene der Gesamtorganisation schleppt’s.

Ein Drittel der US-Katholiken erwägt Kirchenaustritt

Bild: © KNA (Symbolbild)
Missbrauchsfälle haben das Image der Kirche weltweit stark beschädigt: Immer mehr Gläubige denken darüber nach, aus der Kirche auszutreten. Laut einer neuen Umfrage ist die jetzige Krise in den USA größer als je zuvor.

katholisch.de

Mehr als ein Drittel aller US-Katholiken denkt wegen des Missbrauchsskandals über einen Kirchenaustritt nach. Laut einer Umfrage des US-Meinungsforschungsinstituts Gallup erwägen 37 Prozent der Befragten, ihre Kirchenmitgliedschaft zu beenden. Im Jahr 2002 waren es noch 22 Prozent gewesen – damals hatten Missbrauchsfälle im Raum Boston und deren jahrelange Vertuschung seitens der Kirche die öffentliche Diskussion bestimmt. Die Forscher, die Ende Januar und Mitte Februar knapp 600 US-Bürger interviewt haben, schließen daraus, dass die jetzige Missbrauchskrise schwerer wiegt als jene vor 17 Jahren.

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Weird ‚Hypervelocity Star‘ Booted Out of Milky Way’s Disk

Scientists have re-created the trajectory of a massive „hyperfast star,“ finding that the object was ejected from the Milky Way disk, not the galactic center as previously believed. (Image: © Kohei Hattori)
The monster black hole at the Milky Way’s heart isn’t the only celestial beast capable of booting stars out of the galaxy, a new study suggests.

By Mike Wall | SPACE.com

Astronomers traced the trajectory of a huge „hypervelocity star“ backward through time. They found that the star, known as LAMOST-HVS1, got its speed kick in the Milky Way’s disk, not near the galactic core where the supermassive black hole lurks, as had previously been suspected, a new study reports.

„This discovery dramatically changes our view on the origin of fast-moving stars,“ study co-author Monica Valluri, an astronomy professor at the University of Michigan, said in a statement.

„The fact that the trajectory of this massive, fast-moving star originates in the disk rather that at the galactic center indicates that the very extreme environments needed to eject fast-moving stars can arise in places other than around supermassive black holes,“ Valluri added.

Hypervelocity stars zoom through space at speeds exceeding 1 million mph (1.6 million km/h) — more than twice as fast as their „normal“ cousins. These speedsters are pretty rare; astronomers first spotted one in 2005 and have cataloged fewer than 30 since then.

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Betriebe kämpfen gegen Analphabetismus

Paketzentrum 44 Prozent der Unternehmen, die Geringqualifizierte beschäftigen, haben diesen zuletzt Programme zur „Grundbildung“ angeboten. (Foto: obs)
Viele Unternehmen helfen Mitarbeitern bei Schreib-oder Leseschwächen – deutlich stärker als noch vor wenigen Jahren. Doch sie brauchen mehr Hilfe vom Staat.

Barbara Gillmann | Handelsblatt

Die Digitalisierung schraubt die Anforderungen auch für Ungelernte immer mehr in die Höhe: Arbeiter in der Logistik oder in Reinigungsbetrieben könnten schon bald vor der Situation stehen, nicht mehr länger nur Pakete umzuladen oder zu putzen, sondern ihre Arbeit auch auf Displays zu dokumentieren.

„Das können aber viele Helfer gar nicht, weil sie große Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben haben“, warnt der Bildungsexperte des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Axel Plünnecke.

Das Problem ist größer als gemeinhin bekannt: Nach der einzigen Studie dazu gibt es in Deutschland mehr als sieben Millionen erwachsene sogenannte funktionale Analphabeten, die also nicht richtig lesen oder schreiben können. 57 Prozent davon arbeiten trotzdem, wenn auch oft prekär.

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Mormonische Vielehe in TV-Serien: Der Mann als zeugender Gott

Ist Polygamie gottgewollt? Ein mormonischer Missionar malt unter anderem „Der Plan Gottes“ in eine Fußgängerzone (dpa picture alliance/ Fredrik von Erichsen)
Die Vielehe ist in den USA zwar gesetzlich verboten, trotzdem praktizieren einige mormonische Familien sie bis heute. Damit befassen sich auch zwei TV-Serien: eine fiktionale und eine dokumentarische. Beide beleuchten die sozialen Auswirkungen der Polygamie.

Von Tim Baumann | Deutschlandfunk

„Hallo Schatz, der Hackbraten braucht noch zehn Minuten.“

Wenn Bill Henrickson von der Arbeit nach Hause kommt, begrüßt er zunächst seine Frau Barbara…

„Wo ist deine Mama? Hallo Schatz, da steckst Du!“

…dann seine Frau Nicolette…

„Hi!“ / „Hallo!“ / „Probier mal – Kartoffelsalat“ / „Mmh!“

…und schließlich seine Frau Marge.

In der US-Dramaserie „Big Love“ verfolgen die Zuschauer, wie die Henricksons ihren Alltag bestreiten – stets um Geheimhaltung ihrer Familienkonstellation bemüht: Denn ein Ehemann mit drei Ehefrauen und sieben Kindern – das ist nicht nur unkonventionell, sondern in den USA auch illegal.

Sex statt Religion

Dennoch bietet „Big Love“ die Möglichkeit, sich mit den Protagonisten zu identizieren. Denn die Serie des amerikanischen Edel-TV-Anbieters HBO nimmt sich deutlich mehr Zeit für alltägliche Konflikte als für religiöse Dispute – so gewinnt das Publikum allerdings weniger Einblicke in die religiösen Überzeugungen der Henricksons als in ihr Sexualleben.

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Das erste Mittelohr aus dem 3D-Drucker

Ein 3D-Drucker formt ein vorher am Computer entworfenes Objekt. Bild: dpa
Ist das die Antwort auf Gehörverlust? Das meinen zumindest südafrikanische Forscher. Sie haben das erste Mal eine Mittelohr-Prothese transplantiert, die in einem 3D-Drucker hergestellt wurde. Sie wollen selbst Neugeborene heilen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ärzte in Südafrika haben Medizingeschichte geschrieben: Wie die Universität von Pretoria am Donnerstag mitteilte, sei es einem Ärzteteam erstmalig gelungen, ein Mittelohr aus dem 3D-Drucker zu transplantieren. „Die 3D-Technologie erlaubt es uns, Dinge zu tun, die wir zuvor nie für möglich gehalten hätten“, sagte der zuständige Arzt, Professor Mashudu Tshifularo.

Der Spezialist für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde betrachtet die neue Heilungsmethode als „Antwort“ auf Gehörverlust, gleich ob dieser angeboren oder auf eine Infektion, eine Verletzung oder eine Stoffwechselerkrankung zurückzuführen ist. Selbst Neugeborene könnten durch die eingesetzte Mittelohr-Prothese aus Titan geheilt werden, so der Arzt. „Wir verwenden ein Endoskop, so dass die Transplantation schnell und mit minimaler Narbenbildung einhergeht.“ Ersetzt würden ausschließlich die nicht funktionierenden Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel.

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Innsbrucker Theologe: Atheisten argumentieren häufig unter Niveau

Öffentliche Wortmeldungen von Atheisten und Naturwissenschaftlern zu Fragen von Religion, Kirche oder Theologie können zu einem wahren Ärgernis werden, wenn sie unter Niveau bleiben.

kathpress

Das stellt der Innsbrucker Theologe Prof. Jozef Niewiadomski in einem Gastbeitrag in der aktuellen Ausgabe der „Tiroler Tageszeitung“ (TT, Mittwoch) fest. „Als Wissenschafter und Theologe kann ich nur noch beten, dass auch die Atheisten lernen, rational und niveauvoll zu argumentieren.“ Anlass der Wortmeldung Niewiadomskis war ein Interview mit der Biochemikerin und bekennenden Atheistin Renée Schroeder am 8. März, dem Weltfrauentag, ebenfalls in der TT. Darin hatte Schroeder u.a. die These aufgestellt, Gott sei „eine Erfindung der Männer“ und Frauen in der Kirche unterdrückt.

Die Aussagen Schroeders seien „ein besonders krasses Beispiel“ für eine Tendenz im öffentlichen Diskurs, Fragen von Religion und Glaube auf einem geradezu kindlichen Niveau abzuhandeln und Gläubige Menschen damit zugleich zu infantilisieren, kritisierte Niewiadomski. Schroeders Aussagen würden daher die Frage aufwerfen, was es eigentlich bedeutet, „dass ausgewiesene Wissenschafter die Grenze ihres Faches radikal überschreiten und mit ihren Stellungnahmen den Eindruck erwecken, als würden sie wissenschaftlich begründete Ansichten zum Besten geben?“

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Uno-Umweltbericht: «Entweder wir verbessern den Umweltschutz drastisch, oder Millionen von Menschen werden bis Mitte des Jahrhunderts vorzeitig sterben»

Um die Umwelt des Planeten Erde steht es einem Uno-Bericht zufolge so schlecht, dass die Gesundheit der Menschen zunehmend bedroht wird.

Neue Zürcher Zeitung

«Entweder wir verbessern den Umweltschutz drastisch, oder Millionen von Menschen werden in Städten und Regionen in Asien, dem Nahen Osten und in Afrika bis Mitte des Jahrhunderts vorzeitig sterben», heisst es in einer am Mittwoch in Nairobi veröffentlichten Studie der Vereinten Nationen.

Der Bericht nennt dafür etliche Beispiele: Etwa würden bis 2050 voraussichtlich gegen Antibiotika resistente Infektionen weltweit die grösste Todesursache sein. Um dies zu vermeiden, müssten viel mehr Menschen Zugang zu günstigen Technologien zur Abwasserreinigung bekommen. Die Nutzung von Antibiotika müsse bei Menschen und in der Landwirtschaft viel stärker kontrolliert werden.

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Umstrittener Jesus-Comic erscheint nun doch

Der Comic-Riese „DC“ hatte ihn wegen Protesten und kreativer Differenzen mit den Autoren auf Eis gelegt, doch jetzt hat ein Superhelden-Comic rund um Jesus ein neues Zuhause gefunden. Konservative Christen protestieren weiter.

katholisch.de

Ein umstrittener Jesus-Comic erscheint nun doch: Nachdem der Verlag DC das Projekt abgesetzt hatte, kündigte nun das Unternehmen „Ahoy Comics“ an, die Reihe ab Sommer dieses Jahres zu veröffentlichen, schreibt die „New York Times“. „Second Coming“ handelt von einer Wiederkehr Christi auf die Erde, wo er zum Sidekick eines Superhelden wird. Während dieser auf Konflikte mit Gewalt reagiert, setzt Jesus auf friedliche Lösungen. Autor Mark Russel hatte das Projekt ursprünglich bei der „San Diego Comic-Con“ im Juli 2018 angekündigt. Konservative christliche Kreise kritisierten die geplante Reihe jedoch als „blasphemisch“ und unangebracht. Eine Online-Petition, die sich gegen eine Veröffentlichung aussprach, bekam 235.000 Unterschriften. Letztendlich zog der Verlag DC den Comic wegen kreativer Differenzen mit den Autoren zurück.

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