Warum fromme Amis den «Sünder» Trump anbeten – und was das mit König Kyros zu tun hat


Der amerikanische Präsident wird als Gesalbter Gottes verehrt, obwohl er mit Religion wenig am Hut hat.

Hugo Stamm | Watson.ch

Der amerikanische Präsident Donald Trump ist kein vorbildlicher Hüter der christlichen Moral und Ethik. Barmherzigkeit ist nicht seine herausragende Eigenschaft. Empathie empfindet er primär, wenn es um seine eigenen Bedürfnisse geht.

Sein Augenmerk gilt auch nicht primär den Armen, Verfolgten oder den Flüchtlingen. Auch nicht den Minderheiten. Sein Slogan «America first» kann auch auf Trump persönlich angewendet werden.

Auch sein Frauenbild ist nicht wirklich christlich. Wenn er sagt, er könne es sich erlauben, Frauen in den Schritt zu greifen, demonstriert er seine egozentrische Weltsicht.

Trotz «unchristlichem» Verhalten wird Trump von Frommen verehrt

Angesichts dieser Haltung müssten fromme Christen zur Überzeugung gelangen, Trump stehe im Bann des Antichrists. Zumal der Präsident nicht Mitglied einer Freikirche ist. Es ist denn auch nicht klar, wo er religiös verortet werden muss.

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