Here’s How We’ll Know an AI Is Conscious

Zombies are supposed to be capable of asking any question about the nature of experience. It’s worth wondering, though, how a person or machine devoid of experience could reflect on experience it doesn’t have. Photograph by Ars Electronica / Flickr
The Australian philosopher David Chalmers famously asked whether “philosophical zombies” are conceivable—people who behave like you and me yet lack subjective experience. It’s an idea that has gotten many scholars interested in consciousness, including myself. The reasoning is that, if such zombies, or sophisticated unfeeling robots, are conceivable, then physical properties alone—about the brain or a brain-like mechanism—cannot explain the experience of consciousness. Instead, some additional mental properties must account for the what-it-is-like feeling of being conscious. Figuring out how these mental properties arise has become known as the “hard problem” of consciousness.

By Joel Frohlich | NAUTILUS

But I have a slight problem with Chalmers’ zombies. Zombies are supposed to be capable of asking any question about the nature of experience. It’s worth wondering, though, how a person or machine devoid of experience could reflect on experience it doesn’t have. In an episode of the “Making Sense” (formerly known as “Waking Up”) podcast with neuroscientist and author Sam Harris, Chalmers addressed this puzzle. “I don’t think it’s particularly hard to at least conceive of a system doing this,” Chalmers told Harris. “I mean, I’m talking to you now, and you’re making a lot of comments about consciousness that seem to strongly suggest that you have it. Still, I can at least entertain the idea that you’re not conscious and that you’re a zombie who’s in fact just making all these noises without having any consciousness on the inside.”

This is not a strictly academic matter—if Google’s DeepMind develops an AI that starts asking, say, why the color red feels like red and not something else, there are only a few possible explanations. Perhaps it heard the question from someone else. It’s possible, for example, that an AI might learn to ask questions about consciousness simply by reading papers about consciousness. It also could have been programmed to ask that question, like a character in a video game, or it could have burped the question out of random noise. Clearly, asking questions about consciousness does not prove anything per se. But could an AI zombie formulate such questions by itself, without hearing them from another source or belching them out from random outputs? To me, the answer is clearly no. If I’m right, then we should seriously consider that an AI might be conscious if it asks questions about subjective experience unprompted. Because we won’t know if it’s ethical to unplug such an AI without knowing if it’s conscious, we better start listening for such questions now.

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«Es gibt gezielte Angriffe auf die Geisteswissenschaften», sagt Geschichtsprofessor Caspar Hirschi

Caspar Hirschi, Geschichtsprofessor an der Hochschule St. Gallen.
Einst bildeten Studienfächer wie Philosophie, Geschichte und Germanistik das Rückgrat der universitären Bildung. Heute haben sie an Bedeutung verloren.

Von Anja Burri | NZZamSonntag

Herr Hirschi, auch in der Schweiz verzeichnen gewisse Fächer der Geisteswissenschaften einen deutlichen Rückgang der Studierendenzahlen. Die Zahl der Geschichtsstudenten zum Beispiel ging in knapp 15 Jahren um 40 Prozent zurück. Ist das klassische Phil-I-Studium bedroht?

Caspar Hirschi: Die Zahlen sind besorgniserregend. Betroffen ist nicht nur Geschichte, sondern auch Germanistik, Englisch oder Philosophie. Der Trend geht vom Qualitativen zum Quantitativen, von den textbasierten zu den datenbasierten Wissenschaften. Das sieht man auch daran, dass innerhalb der Geisteswissenschaften vor allem ein Fach seit über 20 Jahren jedes Jahr mehr Studierende verzeichnet: die Psychologie.

Was ist da eigentlich passiert?

Es gibt verschiedene Faktoren. In den USA begann die Trendumkehr in dem Jahr, in dem die Finanzkrise ausbrach. Wie üblich in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wählten junge Menschen Studienfächer mit klarem Berufsprofil wie Jus, Medizin oder Informatik. 2007 war aber auch das Jahr, in dem das iPhone eingeführt wurde. Es steht für einen viel fundamentaleren Wandel, der zuerst die junge Generation erfasste und kaum mehr umzukehren ist: den Rückzug der Buchkultur. Die Liebe zu Büchern, der Lesehunger, die Lust an der Interpretation und Diskussion langer Texte ist die wichtigste Voraussetzung für ein geisteswissenschaftliches Studium. Diese Liebe im Gymnasium zu wecken, ist im Zeitalter des Smartphones viel schwieriger geworden.

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Ein Schutzschirm gegen Altersarmut?

Bild: tagesschau.de
Schutzschirme kannte man bislang vor allem für Banken. Oder gegen Regen. CSU-Chef Söder schlägt nun einen „Rentenschutzschirm für das Alter“ vor – die CSU-Idee ist die Antwort auf die SPD-Pläne für eine Grundrente.

tagesschau.de

Die Große Koalition ist uneins, was die im Koalitionsvertrag vereinbarte Grundrente angeht. Im Kern geht es darum, ob Hunderttausende Bezieher von Sozialleistungen oder Millionen Kleinrentner begünstigt werden sollen. Die SPD um Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil hatte das Konzept einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung vorgelegt. Demnach sollen alle kleinen Renten ab einer bestimmten Schwelle und nach mindestens 35 Beitragsjahren aufgewertet werden.

CSU für einen „Rentenschutzschirm“

CDU und CSU kritisierten den SPD-Vorschlag, eigene Konzepte hatten sie aber bislang nicht vorgelegt. Nun skizzierte CSU-Chef Markus Söder eine Idee. Seine Forderung: ein „Rentenschutzschirm für das Alter“. Nach dem CSU-Rentenpapier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, soll dabei ein Teil der rund 544.000 Bezieher von Grundsicherung im Alter bessergestellt werden.

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„Things did take a weird-ass turn around 2016“

Iron Sky 2: The Coming Race. Bild: © Splendid Film / Tomi Tuuliranta
Timo Vuorensola, film director of „Iron Sky“, about his new film „The Coming Race“, Donald Trump and reptiloids

Markus Kompa | TELEPOLIS

Mr Vuorensola, in your movie Iron Sky you had offered the grotesque dystopia that Americans had made a kind of Sarah Palin president. Now Earth has an even more unusual POTUS. How reliable is your information about Nazis on the moon?

Timo Vuorensola: Things did take a weird-ass turn around 2016 and we felt that the real world upped the ante in regards of crazyness. After 2016, it’s been more challenging to write films like Iron Sky, because nearly every day the real world over-Iron Skyifies itself and things become weirder and weirder.

Thus, with „Iron Sky: The Coming Race“ we wanted to take a big enough leap forward to make sure our film still has some ammunition left when it hits the theatres. Thus, we have hollow Earth, dinosaurs and lizard Hitler among many other things. Those, we hope, won’t start coming true in the following 6-7 years from now, like it did actually happen with the first Iron Sky. Every morning you wake up and read of yet another thing that we already had in our movie back in 2012, now coming true.

Current President Donald J. Trump has plagiarized parts of Iron Sky’s material during the election campaign and has now even launched a Space Force, also sketched by you. Will you defend yourself legally against this unfriendly act?

Timo Vuorensola: I think Trump has already enough legal troubles, we don’t want to add any more to his plate. I mean, he is, in the end, our best marketing strategy.

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Urheberrechtsreform der EU: Das Drama um Artikel 13

Bild: heise online
Mit der Urheberrechtsreform will die EU die Ansprüche des Urheberrechts an die heutige Zeit anpassen. Was genau steht in Artikel 13 und welche Folgen hat er?

Von Ulrike Kuhlmann | heise online

Seit Wochen demonstriert die Internet-Gemeinde gegen die anstehende Urheberrechtsreform. Mit ihr will die EU die Ansprüche des Urheberrechts an die heutige Zeit anpassen. Aus Sicht Jörg Heidrichs, Justiziar des Heise Verlags, wird die Reform allerdings keinen großen Ausgleich schaffen zwischen den Ansprüchen der Urheber und der Rechteinhaber auf der einen Seite und den Usern und online-Anbietern auf der anderen. Stattdessen fällt die aktuell geplante Regelung einseitig zugunsten der Rechteinhaber und vor allem der Urheber aus – Verwertungsgesellschaften wie die Gema profitieren besonders von ihr. Für die User wird dagegen nichts vereinfacht. Im Gegenteil.

Größter Zankapfel der Gesetzgebung ist Artikel 13: Hier geht es um User-generated Content, wie er tagtäglich beispielsweise auf YouTube hochgeladen wird. Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook oder das heise-Forum wären davon ebenfalls betroffen. Zwar findet sich das Wort „Upload-Filter“ nicht explizit im Gesetzentwurf. Es ist bei genauer Betrachtung aber unbestritten, dass ein solcher Filter das Werkzeug wäre, um Artikel 13 umzusetzen, weiß Jörg Heidrich.

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Künstliche Intelligenz sagt Entstehung von Planeten vorher

Wie genau Planeten in den protoplanetaren Scheiben geboren werden, ist im Detail noch nicht vollständig geklärt. Illustr.: NASA/JPL-Caltech
Schweizer Wissenschafter entwickeln Methode zu Planetengenese, die deutlich schneller und präziser ist als bisherige Verfahren

derStandard.de

Die Geburtsstätte von Planeten sind sogenannte protoplanetare Scheiben, ringförmige Ansammlungen von Staub und Gas um junge Sterne. Wie genau es zur Entstehung der ersten Planetenkeime kommt, ist noch immer nicht im Detail geklärt. Ob aus den anfänglichen planetaren Kernen schließlich Gesteinsplaneten wie die Erde oder Gasriesen wie der Jupiter heranwachsen, hängt unter anderem von den Eigenschaften des Ausgangsmaterials, dem Druck und der Temperatur in der zirkumstellaren Scheibe ab.

Um den Wachstumsprozess und die innere Struktur von Planeten zu simulieren, mussten Astronomen bisher eine Reihe von komplexen Differenzialgleichungen lösen – ein zeitraubender Prozess. Nun haben Berner Wissenschafter eine neue Methode vorgestellt, die diese Berechnungen drastisch beschleunigt und auf die Hilfe von künstlicher Intelligenz setzt.

DeepLearning mithilfe umfangreicher Datenbanken

Der Ansatz von Yann Alibert von der Universität Bern und Julia Venturini vom International Space Science Institute in Bern beruht auf „DeepLearning“, einer KI-Variante, die beispielsweise auch bei der Bilderkennung oder automatischen Übersetzungen eingesetzt wird.

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Religionsvertreter mahnen Einsatz gegen Rassismus an

Nach den Anschlägen auf zwei Moscheen in Neuseeland hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung die Bedeutung des gegenseitigen Respektes der Religionen hervorgehoben. „Es ist grauenhaft und entsetzlich, wenn Menschen durch menschliche Gewalt sterben“, sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

evangelisch.de

„Und es bewegt noch einmal besonders, wenn sich die Gewalt gegen Menschen richtet, die zum Gottesdienst versammelt sind“, betonte Jung Jung am Sonntag in Seeheim-Jugenheim bei Darmstadt. Zusammen mit dem Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Daniel Neumann, und dem hessischen Landesvorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Abdassamad El Yazidi, feierte er in der Seeheimer Laurentiuskirche einen Gottesdienst.

Dass eine solche Feier möglich sei, zeige die gemeinsame Basis, die diese Religionen trotz aller Unterschiede hätten, sagte der Kirchenpräsident und fügte an: „Gemeinsam haben wir die Verantwortung, uns für Respekt, Frieden und Menschenwürde einzusetzen.“

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Sinn Féin criticised for ‚England get out of Ireland‘ banner

Sinn Féin. Mary Lou McDonald taking part in New York’s St Patrick’s Day parade with the banner
Sinn Féin president Mary Lou McDonald has been criticised after she posed with a banner reading ‚England get out of Ireland‘.

BBC

Ms McDonald was photographed with the banner during the New York St Patrick’s Day parade on Saturday.

Irish Tánaiste (Deputy PM) Simon Coveney described the banner as „offensive, divisive and an embarrassment“.

Sinn Féin said the criticism was „faux outrage“ and „political point scoring“.

The leaders of the SDLP, Alliance and the UUP also criticised Ms McDonald.

The photo was posted on Twitter by Sinn Féin’s official account along with the caption „no explanation needed“.

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Jede neunte Schule ohne Leiter – klarer Trend zum Besseren: Politik redet von Schulschwänzen

Jede neunte Schule in Nordrhein-Westfalen hat keinen regulären Leiter. An den 4964 Schulen des Landes fehlen 535 Leiter. Das teilte das Schulministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit. Erstmals seit Jahren zeichnet sich allerdings eine deutliche Verbesserung ab: In den Vorjahren war jede siebte Schule in NRW von Schulleitermangel betroffen.

Süddeutsche Zeitung

Auch die Lehrergewerkschaft Bildung und Erziehung (VBE) lobte die Entwicklung. „Jede Schule ohne Leiter ist eine zu viel“, sagte Landeschef Stefan Behlau. „Wir sehen aber, dass Verbesserungen – vor allem bei der Besoldung – greifen.“

Bereits Anfang 2017 war die Besoldung der Grund- und Hauptschulrektoren auf A 14 erhöht worden. Ein Jahr später war dann die Bezahlung der Konrektoren ebenfalls auf A 13 mit Zulage angehoben worden. Auch die Leitungszeit – mindestens neun Wochenstunden an allen Schulformen – ist schrittweise erhöht worden.

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Liberale Moschee in Berlin: Wo Frauen neben Männern beten

In Berlin-Moabit hat sich 2017 eine liberale Moscheegemeinde gebildet. (Foto: imago/ZUMA Press)
Beide Geschlechter beten gemeinsam, Frauen können vorbeten und predigen. Was in der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin normal ist, provoziert viele streng konservative Muslime. Die kleine Gemeinde kämpft für eine andere Art, muslimisch zu sein.

Von Sonja Gurris | ntv

Wer die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee im Berliner Stadtteil Moabit besuchen will, muss erst einmal das Gelände der Johanniskirche durchqueren. Denn in einem Nebengebäude der evangelischen Kirche liegt in der dritten Etage der helle muslimische Gebetsraum. Ein großer, weißer Teppich und ein Dutzend ausgerollte grün-weiß gemusterte Gebetsteppiche liegen auf dem Boden. Bunte Fensterkacheln tauchen den Raum in ein angenehmes Licht. Auf einer kleinen Stufe am Rand liegen viele Kissen, auf denen sich Gäste niederlassen können.

An diesem Mittag kommen nur wenige Männer und Frauen zum gemeinsamen traditionellen Freitagsgebet zusammen. Das liege auch an der Uhrzeit, sagt Imamin Manaar, schließlich müssten viele um 14 Uhr noch arbeiten.

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Am Nationalfeiertag „Saint Patrick’s Day“: Irischer Primas warnt vor Gewalt nach Brexit

Bild: © picture-alliance/ dpa/BPA Steffen Kugler
Der bevorstehende Brexit trifft auch die irische Insel hart. Eamon Martin, Primas der irischen Katholiken, befürchtet, dass dadurch der alte Konflikt wieder entflammen könnte. Deshalb sollen sich die Menschen ein Beispiel am heiligen Patrick nehmen.

katholisch.de

Der irische katholische Erzbischof Eamon Martin von Armagh hat in einem Hirtenbrief zum Nationalfeiertag Saint Patrick’s Day (Sonntag) vor einem Wiederaufflammen des Nordirlandkonflikts nach dem Brexit gewarnt. „Wenn wir seit dem Karfreitagsabkommen vor 21 Jahren etwas gelernt haben, dann ist es, dass Partnerschaft und Toleranz, gegenseitiges Vertrauen und Respekt, gleiche Rechte und ein völliger Verzicht auf Gewalt wesentliche Voraussetzungen für den Aufbau eines dauerhaften und gerechten Friedens sind“, erklärte der Primas der irischen Kirche. Darum sei es umso wichtiger, „im Namen des heiligen Patrick zu bitten, jede Rückkehr zu einer Struktur des Misstrauens und der Spaltung zu vermeiden“.

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