«Hochpotente» Cannabis-Sorten bergen ein besonderes Risiko für die Gesundheit


Cannabis wird auf verschiedene Eigenschaften gezüchtet, im Bild Indoor-Anbau von THC-armem Pflanzen. (Bild: Christian Beutler/Keystone)
Forscher haben berechnet, dass 12 Prozent der psychotischen Erkrankungen verhindert werden könnten, wenn Cannabisprodukte mit einem hohen THC-Gehalt aus dem Verkehr gezogen würden. In Amsterdam wären es sogar 50 Prozent.

Lena Stallmach | Neue Zürcher Zeitung

Während in vielen Ländern darüber diskutiert wird, Cannabis zu legalisieren, versuchen Wissenschafter weiterhin die gesundheitlichen Risiken auszumachen. Dabei weisen immer mehr Studien in die Richtung, dass Cannabis eine Psychose auslösen kann, besonders bei Menschen, die aus familiären oder genetischen Gründen anfällig dafür sind. Nun haben Forscher untersucht, inwiefern unterschiedliches Konsumverhalten das Erkrankungsrisiko beeinflusst.
Grosse Unterschiede im THC-Gehalt

Die Forscher unter der Leitung von Marta Di Forti vom King’s College London hatten in ihrer Studie an elf verschiedenen Orten in Europa und Brasilien Daten erhoben. Sie verglichen den Cannabis-Konsum einer Gruppe von 900 Patienten zwischen 18 und 64 Jahren, die erstmals in ihrem Leben an einer Psychose erkrankt waren, mit demjenigen einer gesunden Kontrollgruppe, die bezüglich Alter, Geschlecht und anderer Merkmale der Patientengruppe sehr ähnlich war. Aus ihren Daten berechneten sie Folgendes:

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