Vorwürfe von rechten Blogs: Gewalt gegen Christen verschwiegen?


Bild: tagesschau.de
Nach dem Anschlag auf Muslime in Christchurch verweisen rechte Blogs auf Gewalt gegen Christen in Nigeria. Diese würde „verschwiegen“. Tatsächlich ist der Dauerkonflikt in Nigeria aber nicht religiös motiviert.

Von Patrick Gensing | ARD-faktenfinder

„120 Christen in Nigeria ermordet – Medien schweigen“, schreibt die Seite „Kath.net“; „Fulani-Islamisten ermorden 120 Christen in drei Wochen“ – das berichtet die Internet-Seite „Epoch Times“. Ähnliche Schlagzeilen sind seit dem Anschlag auf Muslime in Christchurch in verschiedenen rechten Blogs zu lesen. Viele behaupten, weltweit würde um Muslime getrauert, während Morde an Christen verschwiegen würden.

Als Basis für viele solcher Artikel und Kommentare in sozialen Medien dient das rechte Nachrichtenportal „Breitbart“, das am 16. März berichtete, militante Muslime hätten in Nigeria innerhalb von drei Wochen 120 Christen getötet. „Breitbart“ bezeichnete die Angreifer als Dschihadisten, also muslimische „Gotteskrieger“.

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1 Comment

  1. Kath.net hetzt mittlerweile fast genauso wie einschlägige AfD-Seiten. Und Breitbart als Quelle zu nutzen ist ausgesprochen übel und mit Sicherheit alles andere als objektiv. Geschweige denn christlich.

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