Weltgrößter Tyrannosaurus rex entdeckt – In Kanada gefundenes Fossil erweist sich als schwerster und größter Raubdinosaurier

Das Skelett des Tyrannosauriers „Scotty“: Er ist der größte und schwerste aller jemals entdeckten Raubdinosaurier dieser Art. © Amanda Kelley
Urzeitlicher Gigant: Ein in Kanada entdecktes Tyrannosaurus-Fossil ist der größte bekannte Vertreter dieser Art – und der massigste Raubdinosaurier, der jemals entdeckt wurde. Das Tier war zu Lebzeiten 13 Meter lang und wog knapp neun Tonnen, wie die Paläontologen berichten. Besonders auch: Der Tyrannosaurier war nach Dinomaßstäben schon ziemlich betagt als er starb und trug zu Lebzeiten offenbar zahlreiche Verletzungen davon.

scinexx

Der Tyrannosaurus rex – der „König der Schreckensechsen“ – war eines der größten Raubtiere der Erdgeschichte. Bis zu zwölf Meter lange Skelette haben Paläontologen von diesem zweibeinig laufenden Dinosaurier bisher gefunden. Dank seines einzigartigen Schädels, einer enormen Bisskraft und Zähnen scharf wie Steakmessern konnte der T. rex selbst große Beute überwältigen und deren Knochen knacken. Trotz seiner Masse war dieser Fleischfresser zudem erstaunlich wendig.

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Christian Charity Gave Over $50 Million to Hate Groups, Report Reveals

401(K) 2012 / Flickr Creative Commons
The National Christian Foundation is America’s eighth largest public charity, but it doesn’t build houses, educate children, feed the hungry, or provide other goods or services one might commonly associate with a charity. It’s also not a household name like the Red Cross, but that doesn’t prevent it from having vast influence. According to a new investigation from Sludge, the far-right, evangelical NCF “has donated $56.1 million on behalf of its clients to 23 nonprofits identified by the Southern Poverty Law Center as hate groups.”

Ilana Novick | truthdig

These nonprofits include multiple anti-LGBT, anti-Muslim and anti-immigrant hate groups. In fact, as reporter Alex Kotch points out, Inside Philanthropy has said that NCF “is probably the single biggest source of money fueling the pro-life and anti-LGBT movements over the past 15 years.”

In addition to not being a direct service charity, the NCF is also not a conventional foundation that a wealthy donor uses as a vehicle to grow and then give away their money to multiple other charities over time. Instead, it’s a donor-advised fund, offering its Christian donors “expert guidance and creative giving solutions,” Kotch writes.

Helaine Olen, writing in The Atlantic, calls these donor-advised funds a “waiting room for charitable donations,” in which anyone, not only the wealthy, can place money into the fund, let it grow, and then have it distribute the money gradually to organizations of the donor’s choice.

According to Kotch, these funds allow their clients “immediate tax breaks on donations.”

They also give individual donors who pay into the fund anonymity. While Sludge was able to use publicly available tax findings to determine which organizations NCF funded, the names of the fund’s donors stay hidden.

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Ist das Schicksal der Nonkonformisten nur ein neuer Konformismus?

Hipster?Bild: pxher.com/CC0
Ein mathematisches Modell über den „Hipster-Effekt“ scheint darauf hinzudeuten, dass sich die bemühten Individualisten einander angleichen und alle genauso aussehen oder sich verhalten

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Dass der Mainstream konform ist, also sich die Menschen beispielsweise ähnliche kleiden und ähnliche Frisuren haben, muss so sein. Aber es fällt auch immer wieder auf, dass Menschen, die sich vom Mainstream unterscheiden und ihren Nonkonformismus zeigen wollen, bald auch wieder alle gleich aussehen, bis die nächste Welle kommt. Was man als Modetrends beobachten kann, hat der Mathematiker Jonathan Touboul von der Brandeis University, der das als „Hipster-Effekt“ bezeichnet, versucht, in eine Formel für kollektives Verhalten zu fassen.

Touboul geht davon aus, dass sich öfter Menschen, die sich von der Mehrheit unterscheiden sollen, selbst wieder ein Gruppe mit konformistischem Verhalten bilden. Das aber würde der Intention entgegenlaufen, sich von der Mehrheit als Individuen zu unterscheiden und somit ein Paradox darstellen. Das geht für den Mathematiker weit über Moden hinaus und ist ein kollektives Verhalten, dass man etwa auch in der Wirtschaft oder an der Börse finden könne, beispielsweise wenn gegen den Strom Aktien verkauft werden, oder auch in der Synchronisierung von Nervenzellen.

Hipsters schauen sich so ähnlich, dass sie sich nicht einmal voneinander unterscheiden können“

Der Mathematiker beschäftigt sich mit dem Thema schon seit Jahren. Kürzlich machte er ein Update seiner Theorie, was Anlass für einen Artikel der Zeitschrift Technology Review über den Hipster-Effekt war.

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Aging Is a Communication Breakdown

Image: NAUTILUS
Genes that can’t express themselves may be hallmarks of cancer.

By Jim Kozubek | NAUTILUS

Johann Wolfgang von Goethe, the 18th-century poet and philosopher, believed life was hardwired with archetypes, or models, which instructed its development. Yet he was fascinated with how life could, at the same time, be so malleable. One day, while meditating on a leaf, the poet had what you might call a proto-evolutionary thought: Plants were never created “and then locked into the given form” but have instead been given, he later wrote, a “felicitous mobility and plasticity that allows them to grow and adapt themselves to many different conditions in many different places.” A rediscovery of principles of genetic inheritance in the early 20th century showed that organisms could not learn or acquire heritable traits by interacting with their environment, but they did not yet explain how life could undergo such shapeshifting tricks—the plasticity that fascinated Goethe.

A polymathic and pioneering British biologist proposed such a mechanism for how organisms could adapt to their environment, upending the early field of evolutionary biology. For this, Conrad Hal Waddington became recognized as the last Renaissance biologist. This largely had to do with his idea of an “epigenetic landscape”—a metaphor he coined in 1940 to illustrate a theory for how organisms might regulate which of their genes get expressed in response to environmental cues or pressures, leading them down different developmental pathways. It turned out he was onto something: Just a few years after coining the term, it was found that methyl groups—a small molecule made of carbon and hydrogen—could attach to DNA, or to the proteins that house it, and alter gene expression. Changing how a gene is expressed can have drastic consequences: Every cell in our body has the same genes but looks and functions differently only due to the epigenetics that controls when and how genes get turned on. In 2002, one development biologist wondered whether Waddington’s provocative “ideas are relevant tools for understanding the biological problems of today.”

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Druck aus Brüssel: Schulze will Düngerecht verschärfen

Bild. tagesschau.de
Im Kampf gegen zu viel Nitrat im Grundwasser verlangt die EU von Deutschland strengere Auflagen fürs Düngen. Die Landwirte protestieren, Umweltministerin Schulze will, dass das Düngerecht schnell verschärft wird.

tagesschau.de

Bei der Düngung ihrer Felder müssen die Bauern in Deutschland künftig mit strengeren Vorgaben rechnen. Die Verschärfung des Düngerechts, die die Bundesregierung in den vergangenen Wochen vorgelegt hatte, ist der EU-Kommission allerdings noch zu lasch. Weitere Änderungen seien notwendig, bestätigte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Die EU verlangt schon bis Ende März weitere Maßnahmen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) dringt auf schnelles Handeln der Koalition.

„Sauberes Wasser ist hohes Gut“

Angesichts des erneuten Drucks aus Brüssel will Schulze, dass das Düngerecht schnell verschärft wird. Hintergrund ist die Nitratbelastung des Grundwassers. „Sauberes Wasser ist ein hohes Gut. Darum müssen wir dafür sorgen, dass die Überdüngung der Äcker aufhört“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. „Auch um teure Strafzahlungen an die EU zu vermeiden, muss die Bundesregierung das Düngerecht schnell weiter verbessern.“

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Wen der Affe laust

Foto: ORF/Günther Pichlkostner
Rassismusvorwurf bei ,Dancing Stars'“, Trost vom Jeannée für Gottschalk: Nur der gut genährten Regierungsboulevard kann uns Wege aus diesen Dickichten weisen

Günter Traxler | derStandard.de

Wir leben in schweren Zeiten. Rassismusvorwurf bei „Dancing Stars“. Petzner-Fans attackieren Gerald Grosz. Gottschalk: Ehe-Aus nach 42 Jahren. Haider: „Bohlen ist ein A****!“ Und dabei blieb noch die Frage unbeantwortet: Ist es das Ende des Promi-Kriegs zwischen den Medien-Profis – gemeint waren Christian W. Mucha und Dominic Heinzl – oder nur eine Pause? Hätten wir nicht den mit Regierungsinseraten gut genährten Regierungsboulevard – wer sonst könnte uns Wege aus diesen Dickichten weisen?

Allen voran natürlich macht sich da Michael Jeannée an sein schweres Geschäft, dem lieben Thomas Gottschalk, aber nicht dessen Frau, einen rührenden Trostbrief unter Society-Männern hinweg über die Grenzen des Landes und den Wandel der Zeiten zu senden. Thomas und Thea – das war sakrosankt! Da traute sich kein schnüffelnder Schreiberling drüber, da gab es nichts aufzudecken. Das ist jetzt natürlich anders. Jetzt sind die besten, die härtesten Society-Enthüller der Branche am Zug, die niemals Pardon geben. Ihre Jagd ist eröffnet. Aber wem sag ich das?

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Troll-Abwehr: Chrome-Erweiterung filtert dumme Kommentare in sozialen Medien

In Stein gemeißelt: Trolle (Bild: Efraimstochter, gemeinfrei)
Die Alphabet-Tochter Jigsaw will mit einer Browsererweiterung ausfällige Online-Kommentare auf Wunsch ausblenden – abgestuft und derzeit noch experimentell.

Von Tilman Wittenhorst | heise online

Wer sich in den sozialen Medien umtut, stößt unvermeidlich auf rüpelhafte, verletzende und einfach nur dumme Kommentare, die einem so manche Diskussion verleiden. Neben den Äußerungen solcher sogenannter Trolle, die vermutlich vor allem provozieren wollen, gehen andere lesenswerte Debattenbeiträge unter. Eine Erweiterung für den Chrome-Browser will nun versuchen, derartige Kommentare auf großen Social-Media-Plattformen auszublenden – in einem vom Benutzer einstellbaren Ausmaß.

Die Chrome-Erweiterung Tune stammt vom Technologieunternehmen Jigsaw, das zu Googles Dachgesellschaft Alphabet gehört. Sie kann provokante Kommentare auf mehreren großen Plattformen herausfiltern, darunter YouTube, Facebook, Twitter, Reddit und Disqus. Das funktioniert abgestuft bei englischen Kommentaren: Mit einem an einen Lautstärkeregler angelehnten Drehknopf stellt der Benutzer das Filterniveau ein, vom kompletten Ausblenden aller Kommentare (dem „Zen-Modus“) über „mittel“, „laut“ und „plärrend“ bis hin zum Abschalten des Filters.

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Bundesamt-Präsident kritisiert Unterstützer von Flüchtlingen: „Ahndung mit Mitteln des Strafrechts“

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge © Daniel Karmann (dpa)
Wer einen abgelehnten Asylbewerber unmittelbar vor einer bevorstehenden Rückführungsmaßnahme warnt, kann künftig mit Strafen rechnen. Ein richtiger und wichtiger Schritt, findet der Präsident des Bamf, Hans-Eckhard Sommer.

DOMRADIO.DE

Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Hans-Eckhard Sommer, hat Unterstützer von Flüchtlingen kritisiert. „Es ist ganz offensichtlich, dass einige Organisationen das Interesse verfolgen, Abschiebungen generell zu bekämpfen – ich denke vor allem an selbst ernannte Flüchtlingsräte“, sagte Sommer im Interview der „Welt am Sonntag“.

Sommer: Ahndung mit Mitteln des Strafrechts

Diese seien der Meinung, „dass sich jeder das Land seines Aufenthalts selbst aussuchen soll“. Wer „mit dieser Überzeugung unterwegs ist, versucht dann auch oft, den Staat bei Abschiebungen zu behindern“.

Sommer sagte, er halte es für richtig, dass „dieses Vorgehen mit den Mitteln des Strafrechts geahndet werden soll“. Immer wieder würden Abschiebungstermine öffentlich bekannt gemacht – „oft mit dem Hinweis, die Abzuschiebenden sollten sich an diesem Tag nicht dort aufhalten, wo sie sich sonst gewöhnlich aufhalten“.

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Das Ende des IS-Kalifats ist nur ein Etappensieg – besonders für die Kurden

Die letzte Bastion des Islamischen Staates ist gefallen: Die gelbe Flagge der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) weht nun im Dorf Baghuz (23. März). (Bild: EPA
Die syrischen Kurden haben am Wochenende den endgültigen Sieg gegen das IS-Kalifat gefeiert. Doch ihr Jubel könnte von kurzer Dauer sein: Sie brauchen die USA, um nicht zwischen der Türkei und dem Asad-Regime aufgerieben zu werden.

Christian Weisflog | Neue Zürcher Zeitung

Der Sieg gegen das sogenannte Kalifat der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich lange angekündigt. Seit Wochen schnürten die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) die Jihadisten und ihre Familien im Dorf Baghuz zunehmend ein. Obwohl es immer noch letzte Gefechte gab, verkündeten die von den syrischen Kurden dominierten SDF am Samstag die offizielle Befreiung der letzten vom IS gehaltenen Ortschaft ganz im Osten Syriens an der irakischen Grenze. Eine riesige gelbe SDF-Flagge wurde auf einem der letzten stehenden dreistöckigen Gebäude gehisst. Im Internet kursierten Videos von tanzenden Soldaten, und auf einem Stützpunkt in der Nähe spielte eine Band die amerikanische Hymne. «Wir erklären heute die Zerstörung des sogenannten Islamischen Staates und das Ende seiner Gebietskontrolle», sagte der SDF-Befehlshaber Mazlum Abdi während der Siegesfeier.

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Drohende Masernwelle: Bundesregierung prüft Impfpflicht für Kinder

Masern sind hochansteckend und müssen schon bei Verdacht gemeldet werden. Foto: dpa
Angesichts einer drohenden Masernwelle in mehreren Regionen Deutschlands prüft die Große Koalition eine bundesweite Impfpflicht gegen die Virusinfektion. Das bestätigte SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Von Steven Geyer | Kölner Stadt-Anzeiger

Die FDP mahnt die Bundesregierung dabei zur Eile und fordert neben schnellen Maßnahmen zur Steigerung der Impfbereitschaft eine gesetzliche Option für einen Impfzwang für Kinder.

Der SPD-Fraktionsvize für Gesundheitspolitik, Karl Lauterbach, betonte, dass seine Partei innerhalb der Koalition für eine Impfpflicht für Kinder eintrete, die sich auf Masern begrenzen solle. „Ich bin mit Gesundheitsminister Spahn im Gespräch darüber und bin zuversichtlich, dass wir demnächst einen entsprechenden Vorschlag vorlegen können“, sagte Lauterbach dem RND.

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Psychologe: Kirche lässt Kleriker mit Zölibatsproblemen allein

Bild: © ricardoreitmeyer/Fotolia.com (Symbolbild)
Joachim Reich berät Geistliche, die Schwierigkeiten mit dem Zölibat haben. Er sagt, die Kirche lasse sie mit ihren Problemen allein. Schließlich hätten sie sich für die Priesterweihe entschieden, heißt es oft. Die Folgen seien dramatisch.

katholisch.de

Die katholische Kirche lässt Kleriker in Krisen mit dem Zölibat aus Sicht des Berliner Psychologen Joachim Reich allein. „Wenn einer ein Problem damit hat, wird das von der Kirche sofort individualisiert. Schließlich habe er sich für die Priesterweihe entschieden, nun solle er selber damit zurechtkommen, so die Haltung“, kritisierte Reich in der Schweizer „Sonntagszeitung“. Die Kirche übernehme „keine Verantwortung dafür, wie die Priester dieses Gelübde leben können“. Reich berät Kleriker, wenn sie Schwierigkeiten mit dem Zölibat haben.

Sie könnten zwar „theoretisch in der Beichte über ihre Probleme mit der Sexualität sprechen, aber dort steht die Thematik sofort im Kontext von Schuld und Strafe“, betonte Reich. „Auch bei den geistlichen Begleitern hat man das Problem, dass sie keinerlei sexualtherapeutische Ausbildung haben.

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