Der Energiebedarf kennt keine Grenzen


Kohlekraftwerke sind immer noch eine Hauptquelle der weltweiten CO2-Emissionen. (Bild: Keystone/KPA)
Laut der Internationalen Energieagentur hat der weltweite Energieverbrauch 2018 so stark zugenommen wie seit 2010 nicht mehr. Gedeckt wurde der Mehrbedarf vor allem durch fossile Energieträger – mit entsprechenden Folgen für die CO2-Emissionen.

Christian Speicher | Neue Zürcher Zeitung

Die internationalen Bemühungen, den Klimawandel zu bremsen, haben einen Dämpfer erhalten. Wie die Internationale Energieagentur (IEA) am Dienstag in Paris bekanntgegeben hat, ist der weltweite Energieverbrauch im letzten Jahr um 2,3 Prozent gestiegen. Das sei die stärkste Zunahme in der vergangenen Dekade, heisst es in einer Pressemitteilung der IEA. Als Folge davon seien die energiebedingten CO2-Emissionen um 1,7 Prozent auf nunmehr 33,1 Milliarden Tonnen gewachsen.

Eine der treibenden Kräfte hinter dem steigenden Energieverbrauch ist laut der IEA die robuste Weltwirtschaft, die im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent gewachsen ist. Damit ist das Wirtschaftswachstum stärker ausgefallen als in der Vergleichsperiode seit 2010. Aber auch das Wetter hat eine Rolle gespielt.

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