Über die „Dritte Kultur, Brights und Legenden – man sollte Schweigen, bei Ahnungslosigkeit


Die „Süddeutsche Zeitung“ druckt Beiträge der atheistischen Gruppe „Dritte Kultur“ zur Künstlichen Intelligenz nach.

Von Alexander Riebel | Die Tagespost

Wer zu den Brights gehört, scheint einfach einen Vorsprung zu haben. Die hellen Köpfe stehen nicht nur in der Tradition der Aufklärung, viel mehr noch treiben sie diese aktiv voran: Noch weniger Religion, noch mehr Technik. Nur waren das nicht die Ziele der Aufklärung – Kant etwa hielt gegenüber seinen französischen Kollegen an Gott, Seele und Unsterblichkeit fest, und die Technik war ihm gerade nicht das Zeichen für den Fortschritt der Menschheit, sondern das war für ihn allein die Entwicklung der Rechtsprinzipien. Die Brights wollen also etwas Neues gegenüber der Aufklärung, nämlich eine verschärfte Sicht der Dinge, die sich ihre eigene Tradition schafft. Dazu gehört auch eine eigene Legendenbildung. Nicht nur die „Süddeutsche Zeitung” holt diese Ideen jetzt verstärkt nach Deutschland, bereits der frühere FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher hatte engen Kontakt zu dem Kreis und dessen Ideen ins Blatt gebracht.

Die Brights sind mit ihrer „Dritten Kultur“, ihrer Verbindung von Natur- und Geisteswissenschaft, seit 1996 auf der Internetseite Edge.org mit Debattenbeiträgen zur biologischen und kulturellen Evolution, zu Maschinenmenschen, Psychoanalyse, Bewusstseinstheorien oder zur Künstlichen Intelligenz.

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