Veganismus: Moral- und Gesundheitsfrage oder Zivilisationskrankheit?


foto: getty Knapp sechs Prozent der heimischen Bevölkerung leben vegetarisch oder vegan.
Die AMA ging am Mittwoch in einem Film, der informieren soll, der tierfreien Ernährung nach

derStandard.at

Empfindet eine Tomate Schmerzen, wenn man sie anschneidet? Ist starke Empathie mit Tieren Voraussetzung oder Folge von Veganismus? Die Fragen, mit denen sich eine am Mittwochabend präsentierte Kurzdokumentation der Agrarmarkt Austria Marketing GmbH (AMA) auseinandersetzt, sind durchaus ungewöhnlich für die Organisation. Immerhin wirbt sie das restliche Jahr über vorwiegend mit Käse- und Fleischprodukten.

Doch die AMA will nach eigenen Angaben Konsumenten breit über für sie relevante Themen informieren – dazu zähle auch die fleischlose Ernährung. Die Zielgruppe hält sich dabei noch in Grenzen: Nur 5,7 Prozent der österreichischen Bevölkerung ernähren sich vegetarisch oder vegan. Mit dem Kurzfilm will die Marketing-Organisation jedenfalls die Aufklärung über das Thema vorantreiben. Ob das Werk mit dem Titel „Ist Veganismus eine Zivilisationskrankheit?“ dazu beitragen wird, ist fraglich.

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