Debatte um Organspende: Freiwillig oder „doppelte Schranke“


Bild: tagesschau.de
Die Politik will die Zahl der Organspender erhöhen – doch wie? Im Bundestag zeichnet sich ein grundlegener Konflikt ab. Den Abgeordneten liegen zwei Vorschläge vor, die nicht gegensätzlicher sein könnten.

tagesschau.de

In der Debatte darüber, wie die Zahl der Organspender in Deutschland erhöht werden könnte, werden zwei Vorschläge aus dem Bundestag konkreter. Eine Gruppe von Abgeordneten um die Grünen-Chefin Annalena Baerbock betont die Freiwilligkeit der Spenden und wirbt für regelmäßige Befragungen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt dagegen zusammen mit anderen Abgeordneten auf die Widerspruchslösung.

Zu der Gruppe um Baerbock gehören insgesamt zehn Parlamentarier von Union, SPD, FDP, Linken und Grünen, unter ihnen die frühere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). Diese Abgeordneten wollen Organspenden nach dem Tod als bewusste und freiwillige Entscheidung behalten und stärken, wie es in einer Stellungnahmen heißt.

weiterlesen