Theologin: Laien und Kleriker gab es in Anfangszeit nicht


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Das neue Testament ermutige die Kirche zu transparenten, partizipativen und demokratischen Strukturen, sagt die Eichstätter Neutestamentlerin Sabine Bieberstein. Das könne auch Konsquenzen für Gemeindestrukturen und -leitungen haben.

katholisch.de

Die Eichstätter Professorin für Exegese des Neuen Testaments, Sabine Bieberstein, hat daran erinnert, dass das Neue Testament die Kirche zu transparenten, partizipativen und demokratischen Strukturen ermutigt. Eine Unterteilung zwischen Laien und Klerikern habe es in der Anfangszeit der Christen nicht gegeben, sagte die Theologin am Samstag in Gremsdorf beim Tag der Räte des Erzbistums Bamberg. Stattdessen seien verschiedene Modelle von Gemeindestrukturen üblich gewesen, etwa ein Ältestenrat, ein Leiter als Aufseher oder auch ein Gremium von Witwen. Von dieser Vielfältigkeit sollte sich die Kirche auch heute inspirieren lassen.

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