Ersetzen Protestanten katholische Kirche beim „House of One“?


Bild: bb
In Berlin soll ein gemeinsames Bet- und Lehrhaus für Juden, Christen und Muslime entstehen. Bislang ist die christliche Seite jedoch nur durch die evangelische Kirche vertreten – für das Erzbistum Berlin ist das okay.

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Das Erzbistum Berlin fühlt sich beim interreligiösen Bet- und Lehrhaus „House of One“ durch die evangelischen Christen gut vertreten. Sich selbst als Träger des Projekts zu beteiligen sei bisher nicht geplant, sagte Bistumssprecher Stefan Förner der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Montag in Berlin. Es liege aber eine Anfrage an Erzbischof Heiner Koch vor, Mitglied des Kuratoriums zu werden und auf diese Weise mitzuwirken.

Dies werde „wohlwollend“ geprüft, so Förner. Das Erzbistum engagiere sich bereits in zahlreichen interreligiösen Projekten und werde diese auch fortführen. Bisherige Träger sind die evangelische Kirchengemeinde Sankt Petri-Sankt Marien, die Jüdische Gemeinde zu Berlin im Verbund mit dem Abraham Geiger Kolleg und der muslimische Verein „Forum Dialog“. Die Grundsteinlegung auf dem Petri-Platz in Berlin-Mitte ist für April 2020 geplant.

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