Bedford-Strohm will nicht auf Kirchensteuer verzichten


Heinrich Bedford-Strohm (2011). Presseabteilung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. bearb. bb
Eichstätts Bischof Gregor Maria Hanke fordert, über Alternativen zur Kirchensteuer nachzudenken. Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm teilt diese Ansicht nicht: Das Modell funktioniere – mit dem Geld wirke die Kirche „segensreich“.

katholisch.de

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sieht keinen Grund, die Kirchensteuer abzuschaffen. Die Kirchensteuer sei ein „gewachsenes Modell“, sagte er am Dienstagabend bei einer Veranstaltung der „Nürnberger Nachrichten“. Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hatte vergangene Woche in einem Interview gefordert, über neue Möglichkeiten der Kirchenfinanzierung nachzudenken. Der Aufruf stieß auf ein geteiltes Echo.

Er „klebe“ zwar nicht an der Kirchensteuer, sagte Bedford-Strohm, der auch bayerischer Landesbischof ist. Aber er sei gegen die „romantische Vorstellung“ von einer Kirche ohne Kirchensteuer und Staat.

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