Homophobie: Das wahre Problem des Missbrauch sein rücksichtslos gelebte Homosexualität, meint Erzapostel Chaput


Charles Joseph Chaput (2011), Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 2.0
Es sei eine Form von Selbstbetrug, wenn das wahre Problem des Missbrauchs nicht beim Namen genannt werde – rücksichtslos ausgelebte Homosexualität. Erneuerung müsse aus persönlicher Demut, Reinheit und Treue zur Lehre kommen, betonte der Erzbischof.

kath.net

Verwirrung, Angst, Ärger und Frustration seien im Zusammenhang mit der Missbrauchskrise auf allen Ebenen der Kirche zu finden. Das sagte Charles Chaput, der Erzbischof von Philadelphia, bei einem Vortrag am Päpstlichen College Josephinum in Columbus (US-Bundesstaat Ohio).

Laien und Priester seien über ihre Bischöfe verärgert, weil der Missbrauchsskandal nicht enden wolle. Bischöfe seien wütend auf ihre Priester, weil sie ein schlechtes Beispiel geben würden, sagte Chaput. „Viele Bischöfe sind auch mit Rom frustriert – um es milde auszudrücken – wegen der Unwilligkeit die wahren Gründe und Ausmaße des Missbrauchsproblems zur Kenntnis zu nehmen“, stellte er wörtlich fest.

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