Moraltheologe: Wenn es um Sex geht, muss Kirche Gläubige ernst nehmen


Bild: © Rido/Fotolia.com
Bischof Stefan Oster sieht kaum Bewegungsspielraum bei der kirchlichen Sexualmoral. Moraltheologe Jochen Sautermeister widerspricht: Die Kirche müsse ihre Sexuallehre reformieren – und sich dabei an den Überzeugungen ihrer Gläubigen orientieren.

katholisch.de

Der Bonner Moraltheologe Jochen Sautermeister fordert, dass die Kirche bei einer Reform der Sexuallehre die Erfahrungen der Gläubigen ernst nimmt. Es sei wichtig, anzuerkennen, „dass sich in ihren Erfahrungen von gelingender und erfüllter Sexualität, aber auch von krankmachenden, verletzenden oder demütigenden Praktiken moralisch relevante Erfahrungen äußern, die auch für eine religiöse Moral von Bedeutung sind“, sagte er dem Münchner Kirchenradio am Dienstag. Dazu könnten Erkenntnisse kirchlicher Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen sowie aus den Humanwissenschaften zur Sprache kommen.

Weiter verlangt Sautermeister eine selbstkritische Reflexion über Ängste, Zwänge und Verdrängungen, die durch die kirchliche Sexuallehre entstehen.

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