The whale with legs shows how little we know about Earth’s fantastical past

‘The prehistoric swimmer wouldn’t have looked like any whale we’re familiar with today.’ Photograph: Reuters
The excavation of the extraordinary fossil Peregocetus pacificus in Peru is a reminder of the wonders still awaiting discovery

Riley Black | The Guardian

Whales used to live on land. This fact never ceases to amaze me. Even though every living species of cetacean – from the immense blue whale to the river dolphins of the Amazon basin – is entirely aquatic, there were times when the word “whale” applied entirely to amphibious, crocodile-like beasts that splashed around at the water’s edge. This week, paleontologists named another.

Peregocetus pacificus – as named by a seven-strong paleontologist team led by Olivier Lambert – is a roughly 42m-year-old mammal that was excavated from the bed of an ancient ocean now preserved in Peru. The prehistoric swimmer wouldn’t have looked like any whale we’re familiar with today. This was a whale that still had arms and legs, the firm attachment of the hips to the spine and flattened toe-tips indicating that Peregocetus was an amphibious creature capable of strutting along the beach. Yet conspicuous expansions to the tailbones of Peregocetus are reminiscent of living mammals, such as otters, that swim with an up-and-down, undulating motion. This was an Eocene preview of the way modern whales move, different from the side-to-side swish of most fish.

Similar fossil whales, such as Maiacetus and Rodhocetus from Pakistan, have been found before. In fact, over the past four decades, paleontologists have uncovered a vast array of early whales that together document how a phylogenetic spray of early amphibious species became at home in the water and set up the evolution of today’s porpoises and humpbacks. But there are two points that make Peregocetus stand out.

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Priorin Irene Gassmann über den Missbrauch von Ordensfrauen: „Die Männer haben die Macht über die Frauen – das ist das Problem“

Bild: © Kloster Fahr
Wie konnte es zum Missbrauch von Ordensfrauen kommen? Darüber spricht Irene Gassmann, Priorin des Schweizer Benediktinerinnenklosters Fahr, im Interview mit katholisch.de. Sie ist überzeugt: Um das bestehende Machtgefälle zu überwinden, müssen sich alle Glieder der Kirche an Grundlegendes erinnern.

Von Matthias Altmann | katholisch.de

Spätestens seit der Dokumentation „Gottes missbrauchte Dienerinnen“ ist der systematische Missbrauch von Ordensfrauen ein Aufregerthema in Kirche und Gesellschaft. Auch hinter Klostermauern hat der Film für Entsetzen gesorgt: Wie konnte das passieren – und warum konnten die Fälle so lange totgeschwiegen werden? Damit hat sich Irene Gassmann, Priorin des Schweizer Benediktinerinnenklosters Fahr und prominente Stimme für die Sache der Frau in der Kirche, intensiv beschäftigt. Im katholisch.de-Interview spricht sie über kirchliche Machtverhältnisse, notwendige Rückbesinnungen – und verschiedene Formen des Missbrauchs.

Frage: Priorin Irene, „Gottes missbrauchte Dienerinnen“ hat für Empörung und hitzige Debatten gesorgt. Was haben Sie gedacht, als Sie den Film gesehen haben?

Priorin Irene Gassmann: Ich war einfach sprachlos. Für mich ist besonders unverständlich, dass die Verantwortlichen das bis in die obersten Etagen des Vatikans vertuscht und nicht ernst genommen haben. Die Männer stützen sich gegenseitig, einer deckt den anderen. Das hat mich wirklich wütend gemacht. Betroffen gemacht hat mich auch, dass eine Oberin eine junge Schwester, die von einem Priester geschwängert wurde, zu einer Abtreibung nötigen wollte. Als ob es nicht schon genug wäre, dass sie vergewaltigt wurde.

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Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ in Frankfurt: „Nützliche Idioten des politischen Islam“

Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt. © Al-Badry, Wesaam
Liberale MuslimInnen sind entsetzt über die Frankfurter Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“, die die Verhüllung von Frauen feiert. Hier ihre Stimmen. (Ex-)MuslimInnen von Lale Akgün bis Abdel-Hakim Ourghi werfen den Ausstellungsmachern „Naivität“ und „Anbiederung an den politischen Islam“ vor.

EMMA | hpd.de

Am 4. April eröffnet die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst. Sie präsentiert die Verhüllung von Frauen als hippen Trend und Hijab und Abaya als coole Modeaccessoires (EMMA berichtete). Die Initiative „Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung“ protestierten bereits mit einem Offenen Brief. Jetzt melden sich Islamwissenschaftler und MenschenrechtsaktivistInnen aus dem muslimischen Kulturkreis zu Wort:

Ali Ertan Toprak, Sprecher der Initiative Säkularer Islam und Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD)
„JEDE Art von geförderter Verschleierung der Frau ist eine Unterdrückung und Herabsetzung. Der Versuch, die Uniformen der Unterdrückung als Mode darzustellen und ihr mit Verständnis zu begegnen, zeigt nur eine westliche und sehr naive Sicht auf die Dinge. Unendlich viele vor allem linksliberale westliche Politiker, Aktivisten, Medien- und Kunstschaffende verharmlosen mit ihrem Kulturrelativismus den Islamismus; und viele Frauen, die sich als Feministinnen bezeichnen, verkaufen uns den Hijab als Symbol der Befreiung und die Scharia als verfassungskompatible alternative Rechtsordnung, während Alice Schwarzer und Terre des Femmes als ‚Rechte‘ diffamiert werden. Damit machen sich all diese angeblich progressiven Kräfte im Westen zu nützlichen Idioten des politischen Islam und verraten damit alle Ideale der Aufklärung und vor allem die progressiven Frauen in der islamischen Welt.“

Lale Akgün, ehem. SPD-Integrationsbeauftrage und Mitglied im Liberal-Islamischen Bund
„Es gibt keine sittsame Mode, die zu tragen für Musliminnen eine Pflicht ist. Nein! Das Kopftuch ist kein Zeichen der Vielfalt. Wer diese frauenfeindlichen Konstruktionen der Islamisten für bare Münze nimmt und in Wort und Bild transportiert, versündigt sich an den muslimischen Frauen. Ich möchte schreien angesichts der Naivität, mit der in unserem Land Diversity mit der Bedeckung der Frau gleichgesetzt wird. Die Ernst Max von Grunelius-Stiftung, das Bankhaus Metzler und die Stiftung der Frankfurter Sparkasse, die die Ausstellung fördern, hätten das Geld lieber für fortschrittliche Frauenprojekte ausgeben sollen statt für so einen Unsinn wie diese Ausstellung.“

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IS-Mitglieder in kurdischen Lagern: „Tickende Zeitbombe“

Bild: kurdische Nachrichtenagentur ANHA
Berichte aus al-Hol beschreiben große Spannungen: „Superwütend, weil keine Lösung in Sicht“

Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

Die Situation im Krankenhaus sei tragisch, so Aydin Sleiman Khalil. Das Krankenhaus, das er leitet, wird als Zentrum der Gesundheitsversorgung in Nordostsyrien bezeichnet. Es befindet sich in der Provinz al-Hasakah, die unter der autonomen Verwaltung der Kurden steht, die mit den SDF (Syrische Demokratische Streitkräfte) verbunden sind.

In das Krankenhaus werden die IS-Mitglieder eingeliefert, die bei den Luftangriffen der Anti-IS-Koalition, vornehmlich der US-Airforce, und der anhaltenden Offensive der SDF-Bodentruppen im Südosten Syriens gegen Reste des „Islamischen Staates“ schwer verletzt wurden. Oft handelt es sich um Kinder.

Kleine Kinder, die an schweren Brandverletzungen im Gesicht leiden oder an Unterernährung – der Exodus der Dschihadistenfamilien und Zivilisten der letzten IS-Enklave überwältigt die Krankenhäuser.

Al-Monitor

Es gebe eine Handvoll Krankenhäuser im kurdischen Nordosten Syriens, berichtet al-Monitor. Sie würden täglich Dutzende von Patienten aufnehmen, häufig sehr junge Opfer, die fürchterlich entstellt seien. Erklärt werden die Brandverletzungen mit Granatenbeschuss; Bilder, die auf Twitter kursieren, zeigen ebenfalls Opfer mit schwersten Verbrennungen, erklären dies aber mit Munition, die bei Luftangriffen verwendet würde. Fakten sind von außerhalb schwer zu erhalten, die Möglichkeit, die Bilder für propagandistische Kriegsführung zu nutzen, liegt auf der Hand.

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Methadon: Doch unwirksam gegen Hirntumore?

Zellkultur eines Glioblastoms: Eine Zusatztherapie mit Methadon hilft gegen diese aggressive Tumorform nicht. © Universitätsklinikum Leipzig
Falsche Hoffnung: Methadon wirkt offenbar doch nicht gegen Hirntumore. Dies bestätigen nun erneut Experimente mit Krebszellen von Patienten. Demnach macht das Opioid die Zellen keineswegs sensibler gegenüber Bestrahlung und Chemotherapie. Tumor-schädigende Effekte entfaltet das Methadon zudem erst in Konzentrationen, die für den Körper tödlich sind. Forscher raten daher erneut dringend von einer Selbstmedikation ab.

scinexx

Im Jahr 2017 weckte eine Fernsehdokumentation Hoffnung auf einen neuen „Heilsbringer“ in der Krebstherapie: Methadon. Der Film stellte einzelne Krebspatienten vor, deren Erkrankung sich durch die Gabe des Opioids gebessert hatte und teilweise sogar geheilt werden konnte. Forscher warnten allerdings schon damals vor möglichen ernsthaften Nebenwirkungen einer derartigen Therapie. Zudem wurden seitdem Studien veröffentlicht, die dem Methadon seine vermeintliche Wirkung gegen Tumore absprechen.

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Debatte über möglichen Beauftragten gegen Muslimfeindlichkeit: „Notwendiger denn je“

Demonstration der AfD gegen den Neubau einer Moschee © Marijan Murat (dpa)
„Es wäre ein Ausdruck unserer freiheitlichen Grundordnung“: Die Linke hat sich für einen Bundesbeauftragten gegen Muslimfeindlichkeit ausgesprochen. Für die Parteichefin der Linken, Katja Kipping, ist es notwendig, Gläubige vor Hass zu schützen.

DOMRADIO.DE

In der „Welt“ (Donnerstag) griff Parteichefin Katja Kipping einen entsprechenden Vorstoß von Aiman Mazyek, Präsident des Zentralrats der Muslime, auf. „Es wäre ein Ausdruck unserer freiheitlichen Grundordnung, dass nicht nur alle hier lebenden Menschen ihren Glauben praktizieren können, sondern dass wir Gläubige auch vor Hass und Diffamierung schützen“, so Kipping.

Auch SPD und Grüne zeigten sich offen für die Idee. „Muslimfeindlichkeit ist ein Thema, das wir sorgsam im Blick haben müssen“, sagte der Innenexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Lars Castellucci. „Wir werden mit dem Zentralrat das Gespräch darüber suchen, welche Maßnahmen geeignet sind, sich dem gemeinsam zu stellen.“

„Werbung für die Werte unserer Verfassungsordnung“

Filiz Polat, bei der Grünen-Bundestagfraktion zuständig für den Islam, bezeichnete die Forderung des Zentralrats als „mehr als nachvollziehbar“. Antimuslimischer Rassismus erfahre „trotz zunehmender Islam- und Muslimfeindlichkeit in Deutschland insgesamt noch eine unzureichende Wahrnehmung“.

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Thailand: Mönche, Militär und Monarchie

Der Buddhismus ist eine von drei Stützpfeilern des Thai-Seins. Beinahe 95 Prozent der Thailänder sind buddhistisch. (imago / Thitinun Sampiphat)
Lange galten Mönche in Thailand als Vorbilder und Stützen der Monarchie. Doch ihr Ruf hat ebenso gelitten wie der des Königs. Die Strömung der engagierten Buddhisten setzt darum auf Erneuerung: Man engagiert sich sozial und kritisiert politische Missstände, etwa mangelnde Meinungsfreiheit.

Von Margarete Blümel | Deutschlandfunk

„Um uns zum Nichtstun zu verführen, säuselt man uns immer wieder veraltete Sprichworte vor – wie ‚Ein starker Strom lässt sich doch nicht mit einem Boot blockieren!‘ Aber wenn wir eine Reihe von Booten quer über den Fluss verankern, könnten wir dann nicht zumindest den Strom verlangsamen – oder sogar die Flussrichtung verändern?“

Sulak Sivaraksa: „Ich hasse die Vertreter unserer Militärdiktatur nicht. Und ich sage ihnen stets die Wahrheit. Sie sind nur mittelmäßig und haben keine Führungsqualitäten. Aber Diktatoren hören es natürlich gern, wenn man ihnen kundtut, wie wunderbar sie sind. Wenn sie hierzulande einmal etwas Gutes bewirkt haben, will ich das gern erwähnen. Aber meistens ist das Gegenteil der Fall. Und ich fürchte mich nicht davor, sie damit zu konfrontieren.“

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Die USA und die Nato – Alle für einen – oder doch nicht?

Stoltenberg dankt den USA für ihre Unterstützung. Bild: tagesschau 03.04.2019
Wenn Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auftritt, erntet er meist Respekt, häufig auch Zustimmung. Doch stehende Ovationen, minutenlangen Applaus – das ist der nüchterne 60-jährige Norweger nicht gewohnt.

Von Fredy Gsteiger | SRF

Doch genau damit quittierten republikanische wie demokratische Abgeordnete seinen Auftritt vor beiden Kammern des US-Kongresses. Stoltenberg ist der erste Chef einer internationalen Organisation, dem diese Ehre zuteil wurde.

Glaubwürdigkeit basiert nicht nur auf Feuerkraft

Der Jubel war aber nicht nur Bekräftigung des Nato-Chefs, sondern ebenso Kritik an US-Präsident Donald Trump. Er ist ein Nato-Skeptiker, schliesst gar einen Austritt der USA aus der Organisation, die sie selber ins Leben gerufen haben, nicht aus.

Er pöbelt und beschädigt so die Abschreckungswirkung der Allianz. Deren Glaubwürdigkeit basiert nicht nur auf Feuerkraft, sondern mehr noch auf dem Prinzip «alle für einen». Will heissen: Wird ein Land angegriffen, eilen ihm sogleich sämtliche Bündnispartner zu Hilfe.

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„Tempolimit? Die Kirche setzt ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel“

Umstrittene Tempolimit-Petition der Kirche: Der Leipziger Unternehmer Friedhelm Wachs hält die Aktion für einen großen Fehler. Quelle: dpa/Kempner
Erfolgreiche Petition: Die Evangelische Kirche Mitteldeutschland hat mehr als die nötigen 50 000 Unterschriften für ein Autobahn-Tempolimit gesammelt. Der Leipziger Unternehmer Friedhelm Wachs* hält dagegen: Den Erfolg wird sie teuer bezahlen. Ein Gastkommentar.

Von Friedhelm Wachs | Leipziger Volkszeitung

Die Evangelische Kirche Mitteldeutschland (EKM) hat sich politisch versucht und dabei viel aufs Spiel gesetzt. Besonders ihre Unabhängigkeit und ihre Glaubwürdigkeit. Das wird sie in Zukunft teuer bezahlen. Denn von nun an kann mit gleicher Begründung selbst der ADAC die Streichung der Kirchensteuer per Petition betreiben. Er würde dabei deutlich mehr Stimmen bekommen als die EKM für Ihre Gesetzesinitiative, die Geschwindigkeit auf Autobahnen auf Tempo 130 zu beschränken.

Nur schmerzhafte Erfahrung gewonnen

Was hat die EKM mit ihrer Initiative zur Geschwindigkeitsbegrenzung nun gewonnen? Erfahrung. Schmerzhafte.Haarscharf ist sie wenige Stunden vor Ablauf der auf 4 Wochen gesetzten Petitionsfrist an einem Riesendesaster vorbeigeschrammt. Hoffen wir jedenfalls. Denn erst da waren die nötigen 50 000 Unterschriften beieinander. Wenn zu viele Fake Unterschriften dabei sind, könnte das Projekt also noch scheitern und die Blamage komplett machen.

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Gorillas nehmen Abschied von ihren Toten

Trauergemeinde: Eine Gorillagruppe versammelt sich um einen Verstorbenen. © Dian Fossey Gorilla Fund International
Trauernde Menschenaffen: Auch Gorillas verabschieden sich von ihren Toten. Wie Beobachtungen offenbaren, bleiben die Tiere dicht bei verstorbenen Artgenossen, berühren sie und pflegen deren Fell. Dabei zeigen sie dieses Verhalten nicht nur bei vertrauten Gruppenmitgliedern, sondern sogar bei Fremden. Dieser intensive Kontakt zu Verstorbenen könnte allerdings die Verbreitung von Krankheiten wie Ebola unter den Tieren fördern.

scinexx

Der Mensch galt lange Zeit als einziges Wesen, das eine konkrete Vorstellung vom Tod hat und seine Verstorbenen nach festgelegten Ritualen verabschiedet. Zunehmend zeichnet sich jedoch ab, dass das nicht stimmt: Auch andere Tiere legen besondere Verhaltensweisen an den Tag, wenn ein Artgenosse von ihnen gegangen ist. Elefanten und Schimpansen scheinen nach dem Tod eines Gruppenmitglieds sogar regelrecht zu trauern: Sie bleiben in seiner Nähe, berühren es oder reinigen seinen leblosen Körper.

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Iranische Christen sind zunächst vor Abschiebung geschützt

Die Abschiebungen iranischer Christen aus Bayern ist vorerst gestoppt. Die Behörden wollen eine Entscheidung auf Bundesebene abwarten. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hatte sich für das Moratorium eingesetzt.

evangelisch.de

Bei den umstrittenen Abschiebeversuchen iranischer Flüchtlinge, die zum christlichen Glauben konvertiert sind, zeigt die Intervention der evangelischen Kirche in Bayern offenbar Erfolg: Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat mit Innenminister Joachim Hermann (CSU) vereinbart, dass bis zu einer grundsätzlichen Klärung im Bund „keine vollendeten Tatsachen“ geschaffen werden, wie Bedford-Strohm auf Anfrage des Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Im Januar waren zwei Abschiebungsversuche iranischer Christen öffentlich heftig kritisiert worden.

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Massiver Verlust an «Korallen-Babys» im Great Barrier Reef

Bezaubernde Schönheit: Ein Haarstern (Crinoidea) frisst an einer Gorgonie (Koralle). Die Aufnahme entstand im Great Barrier Reef. (Bild: Imago)
Im weltweit grössten Korallenriff vor der Küste Australiens gibt es nach einer jüngst publizierten Studie nur noch wenige neue Korallen. Demnach ging die Zahl der Korallenlarven im vergangenen Jahr um 89 Prozent zurück.

Neue Zürcher Zeitung

In manchen Gebieten im Norden des Great Barrier Reef waren es sogar 95 Prozent, wie australische Wissenschafter im Fachmagazin «Nature» schreiben. Grundlage für den Vergleich waren Jahre mit normalem Wachstum.

Das mehr als 2300 Kilometer lange Riff war 2016 und 2017 von sogenannten Korallenbleichen betroffen, vermutlich wegen überhöhter Temperaturen infolge des Klimawandels. Enorme Mengen an Korallen starben ab. Nach früheren Angaben der australischen Regierung ist etwa ein Drittel des Great Barrier Reef davon betroffen.

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AfD fordert Bundesbeauftragten gegen Christenfeindlichkeit

Bild: © dpa/Bernd Wüstneck
Einen Bundesbeauftragten gegen Muslimfeindlichkeit lehnt die AfD ab. Stattdessen fordert sie einen Beauftragten gegen Christenfeindlichkeit. Denn in deutschen Schulen und Kindergärten mache „sich das Klima der Angst längst breit“.

katholisch.de

In der aktuellen Debatte um einen möglichen Bundesbeauftragten gegen Muslimfeindlichkeit fordert die AfD einen Beauftragten gegen Christenfeindlichkeit. Christen seien die „meistverfolgte religiöse Gemeinschaft weltweit“, postete die Partei am Donnerstag auf ihrer Facebookseite: „Auch in Deutschlands Schulen und Kindergärten macht sich das Klima der Angst längst breit, wenn man in der Minderheit ist.“

Ähnliche Forderungen hatte die AfD früher schon erhoben. So sprach sie sich im April vergangenen Jahres für Sanktionen mit Blick auf vor allem muslimisch geprägte Länder aus, in denen Christen verfolgt werden. Zugleich gibt es aus den Reihen der AfD immer wieder auch kritische Töne zu Kirche und Christentum – etwa in der Diskussion um eine Abschaffung der Kirchensteuer oder um den Einsatz der Kirche für Flüchtlinge. Vertreter der beiden großen Kirchen werfen ihrerseits der AfD vor, in Teilen rechtsradikale und menschenverachtende Positionen zu vertreten.

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