Mormonen: „Homoehe“ nicht mehr Abfall vom Glauben


Konferenz der Mormonen Church of Jesus Christ of Latter-day Saints mit Präsident Russell M. Nelson (Mi.) in Salt Lake City im Oktober 2018 APA/AP/Rick Bowmer
Die Mormonen in den USA (Church of Jesus Christ of Latter-day Saints) haben laut US-Medien überraschend erklärt, dass sie gleichgeschlechtliche Ehen nicht mehr als Abfall vom Glauben bewerten.

religion.ORF.at

Damit sinke für homosexuelle Paare die Gefahr der Exkommunikation aus der erzkonservativen Glaubensgemeinschaft, berichtete der Sender CNN am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Kirchenexpertinnen und -experten. Kinder homosexueller Paare sollen künftig in der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ in den USA getauft werden dürfen.

Weiterhin „ernstes Vergehen“

Grundsätzlich würden gleichgeschlechtliche Ehen weiterhin als ein „ernstes Vergehen“ gewertet, zitierten US-Medien Dallin Oaks, der zur Kirchenleitung gehört, bei einer Tagung in Salt Lake City. An den Lehren über die Ehe ändere sich nichts.

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