Rettungsschiff „Alan Kurdi“: Deutschland will Flüchtlinge aufnehmen


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Seit Mittwoch harren 64 Flüchtlinge im Mittelmeer auf dem Rettungsboot „Alan Kurdi“ von der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye aus. Deutschland will einige der Migranten aufnehmen – richtet aber auch einen Appell an die EU-Staaten.

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Das Rettungsschiff „Alan Kurdi“ rettete am Mittwoch 64 Migranten, die vor der libyschen Küste in einem Schlauchboot auf der Flucht waren. Dem Rettungsboot der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye wurde seitdem eine Einfahrt in einen sicheren Hafen verwehrt. Italien begründete dies damit, dass das Rettungsschiff unter deutscher Flagge fahre und somit die Bundesregierung verantwortlich sei. Auch Malta wollte das Schiff nicht anlegen lassen.

Deutschland erklärte sich nun bereit, einen Teil der Geflüchteten aufzunehmen. Allerdings fühle sich die Bundesregierung nicht alleine für das Schicksal der 64 Migranten zuständig, sagte Innenminister Horst Seehofer in Berlin. Auch andere EU-Staaten müssten Menschen von dem Schiff aufnehmen. „Es muss eine Gemeinschaftsaktion sein“, betonte Seehofer.

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