Theologen: Kirche hat Forschung jahrzehntelang ignoriert


Bild: © dpa/Rolf Vennenbernd
Der Missbrauchsskandal erschüttert die katholische Kirche bis ins Mark. In Lingen haben die deutschen Bischöfe einen „synodalen Weg“ beschlossen, um mit Reformen aus der Krise zu kommen. Dazu haben sich jetzt eine Reihe von Theologen geäußert.

Von Gottfried Bohl  | katholisch.de

Braucht es eine neue Theologie nach dem Missbrauchsskandal? Diese Frage lässt die „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag) von etlichen deutschsprachigen Theologen beantworten. Allesamt Wissenschaftler, die tatsächliche und spürbare Veränderungen fordern.

Anders als etwa der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, der in einem Grundsatzbeitrag für die „Tagespost“ argumentiert hatte, das Heil der Kirche liege vor allem in der Rückbesinnung auf Christus und seine Lehre. Sie könne sich, egal wie groß medialer Druck und öffentliche Erwartungen auch sein mögen, „keine Veränderungen ihrer Lehre abtrotzen lassen, wenn diese dem Geist des Evangeliums widersprechen“.

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