Erstmals Katze in Österreich mit „orientalischem Augenwurm“ infiziert


Symbolbild – Fabry / Die Presse
Der von speziellen Fruchtfliegen übertragene Fadenwurm „Thelazia callipaeda“ befällt den Bindehautsack und die damit verbundenen Augengewebe von Haus- und Wildtieren, aber auch von Menschen.

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In Europa wurden in den vergangenen Jahrzehnten vermehrt Infektionen mit dem „orientalischen Augenwurm“ bei Haustieren und Menschen festgestellt. Forscher der Veterinärmedizinischen Universität Wien berichten nun vom ersten Fall der Augenkrankheit bei einer österreichischen Katze. Sie empfehlen deshalb Human- und Tiermedizinern, bei Bindehautentzündungen einen Befall mit dem Augenwurm zu erwägen.

Der von speziellen Fruchtfliegen übertragene Fadenwurm „Thelazia callipaeda“ befällt den Bindehautsack und die damit verbundenen Augengewebe von Haus- und Wildtieren, aber auch von Menschen. Da der Parasit ursprünglich in Ländern des Fernen Ostens vorkam, wird er häufig als „orientalischer Augenwurm“ bezeichnet. Der erste Fall in Europa wurde 1989 in Italien beschrieben, die Infektionen breiteten sich in den Jahren darauf zunehmend in immer mehr europäischen Ländern aus.

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