Volksbegehren will Pflichtfach „Ethik für alle“


Ein Teil der Initiatoren: Thomas Bulant ( SLÖ), Lisz Hirn (Philosophin), Peter Kampits (Alt-Dekan Uni Wien), Eytan Reif (Initiative Religion ist Privatsache), Verfassungsjurist Heinz Mayer und Anton Bucher (Religionspädagoge).
Die Initiatoren des Volksbegehrens streben verpflichtenden Ethikunterricht von der ersten Klasse Volksschule bis zur Matura an. Von der von der Regierung geplanten Koppelung mit Religion halten die Initiatoren wenig. Seit Dienstag kann das Volksbegehren unterstützt werden.

Tiroler Tageszeitung

Einen von Religion entkoppelten Ethikunterricht als Pflichtfach für alle Schüler von der ersten Schulstufe bis zur Matura fordert ein neues Volksbegehren. Dieses kann seit Dienstag unterstützt werden. Außerdem müssten alle Ethik-Lehrer über ein abgeschlossenes Ethik-Lehramtsstudium verfügen, dazu brauche es Unvereinbarkeitsregeln für Ethik- und Religionslehrer.

Initiiert wurde das Volksbegehren unter anderem von Eytan Reif von der Initiative „Religion ist Privatsache“, den Philosophen Peter Kampits und Lisz Hirn, dem Religionspädagogen Anton Bucher, Verfassungsjurist Heinz Mayer, dem früheren Grünen-Bildungssprecher Harald Walser, dem Sozialdemokratischen LehrerInnenverein (SLÖ) und der SP-nahen Aktion kritischer SchülerInnen (AKS). Unterstützt wird die Initiative auch von Politikern der NEOS und der Liste JETZT sowie dem Wiener Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).

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