„Reformunfähig, inhuman und antiaufklärerisch“ – Theologin: Ratzinger vertrat vormoderne Theologie und Kirchenstruktur


Durch den Missbrauchsskandal sei das „System“ Kirche grundlegend infrage gestellt und erweise sich nun als unfähig für Reformen: Die evangelische Theologin Ellen Ueberschär sieht auch einen Hauptverantwortlichen.

katholisch.de

Die evangelische Theologin Ellen Ueberschär sieht die katholische Kirche durch den Missbrauchskandal grundlegend infrage gestellt. „Diesmal geht es nicht um Änderungen am System, sondern um das System selbst“, schreibt die frühere Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentags in einem Gastbeitrag für die Zeitschrift „Herder Korrespondenz“.

Die „Abwesenheit jeder Gewaltenteilung“ in katholischen Hierarchien biete „uneingeschränkte“ Möglichkeiten des Machtmissbrauchs, so Ueberschär. „Die absolute Monarchie ist keine geeignete Organisationsform für eine Kirche, die im Namen Jesu Christi für die Menschen da sein will.“

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