Forscher entdecken unbekannte Menschenart auf den Philippinen


Die Höhle Callao auf der Insel Luzon, wo man Fossilien einer bisher unbekannten menschlichen Spezies entdeckt hat. (Bild: Callao Cave Archaeology Project / Handout via Reuters)
Der Fund von Menschenknochen in einer Höhle untermauert die Theorie, wonach die menschliche Entwicklung nicht wie früher angenommen linear verlief.

Neue Zürcher Zeitung

Forscher haben auf den Philippinen eine bisher unbekannte menschliche Spezies entdeckt. Der Homo luzonensis sei kein direkter Vorfahr, sondern ein entfernter Verwandter des Menschen, schrieben die Forscher in einem Beitrag für die Fachzeitschrift «Nature». Er habe vor rund 50 000 Jahren auf der Insel Luzon gelebt, nach der er benannt wurde.

Die Entdeckung untermauert die Theorie, wonach die menschliche Entwicklung nicht wie früher angenommen linear verlief. «Der bemerkenswerte Fund wird zweifellos zahlreiche wissenschaftliche Diskussionen entfachen», sagte Matthew Tocheri, Anthropologe an der kanadischen Lakehead University.

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