„Spaghettimonster-Kirche“ beschwert sich beim Gerichtshof für Menschenrechte


Schild der FSM an der Vietmannsdorfer Straße in Templin. (Bild: pastafari.eu)
Kritik an Religion und Dogmatismus ist integraler Teil der humanistischen Weltanschauung. Darum und noch anderes geht es den Pastafari in ihrer Beschwerde.

Von Andreas Wilkens | heise online

Die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V.“ (FSM) hat beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Beschwerde eingelegt. Sie werde in Deutschland diskriminiert, bringt sie mit Hilfe des Rechtsanwalts Winfried Rath vor. Unterstützt wird sie dabei von der Giordano Bruno Stiftung und dem Institut für Weltanschauungsrecht.

„Der Beschwerdeführer sieht sich selbst als Weltanschauungsgemeinschaft und möchte von seinem Recht auf Weltanschauungsfreiheit Gebrauch machen und seine weltanschaulichen Rituale praktizieren. Dieser Status wird ihm von deutschen Gerichten jedoch abgesprochen und die Ausübung seiner Weltanschauungsfreiheit in Teilen verweigert. Auch findet eine Diskriminierung gegenüber Religionsgemeinschaften im Bezug auf die Gewährung von Privilegien statt“, heißt es in einer Mitteilung der sich Pastafari nennenden Anhänger der Kirche.

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