Raumschiffe, Saurier und Nazis: die Effekte in „Iron Sky: The Coming Race“


Pixomondo erweckte für den FIlm „Iron Sky: The Coming Race“ in Stuttgart und Frankfurt unter anderem Dinosaurier zum Leben.
Der Nazi-Klamaukfilm „Iron Sky: The Coming Race“ läuft in den Kinos. Wir sprachen mit dem Effektstudio Pixomondo über die Effekte des Crowdfunding-Projekts.

Von André Kramer | heise online

Seit die Science-Fiction-Komödie „Iron Sky“ 2012 ins Kino kam, steht der Titel für klamaukige Nazi-Satire mit Kultfaktor und erstklassigen visuellen Effekten. Nun ist der zweite Teil in den Kinos zu sehen. c’t sprach mit VFX-Supervisor Adam Figielski vom Effektstudio Pixomondo, das für den Film Dinosaurier, Mondbasen und Raumschiffe zum Leben erweckte.

heise online: Um kurz die Brücke zum ersten Film zu schlagen: Worum geht es in der Fortsetzung „Iron Sky: The Coming Race“?

Adam Figielski: Über zwanzig Jahre ist es her, seit die Mond-Nazis im ersten Teil angegriffen haben. Die Erde ist mittlerweile ein unbewohnbarer Ort, von einem Atomkrieg verwüstet. Die letzten Überlebenden der Menschheit flüchteten auf die ehemalige Mondbasis der Nazis, doch der Mond droht auseinanderzubrechen. Dies ist der Beginn eines verrückt-absurden Abenteuers, in dem es darum geht, die Menschheit zu retten.

heise online: Und Sie arbeiteten an den visuellen Effekten. Vor welchen kreativen Herausforderungen standen Sie dabei?

Figielski: Wie immer war – trotz Crowdfunding, langer Finanzierungsphase und langer Produktionszeit – der Anspruch enorm hoch. Wir mussten tief in die VFX-Trickkiste greifen. Wir ließen Atombomben auf Washington fallen, Alien-Raumschiffe in den Mond krachen, eine Verfolgungsjagd mit Dinosauriern und Schlachten im Weltall entstehen. Trotzdem war es ein Riesenspaß, denn wir waren schon bei der Preproduction dabei und entwickelten zum Teil die Geschichte mit. Das ist eher ungewöhnlich und war nicht nur kreativ und technisch hilfreich, sondern auch emotional wichtig.

weiterlesen