Bischöfe werben für „sorgsamen Umgang“ mit Kirchenasyl: Ein „letztes Mittel“


Symbolbild Kirchenasyl © Markus Linn (KNA)
In die Diskussion um die Praxis des Kirchenasyls hat die Deutsche Bischofskonferenz dessen grundsetzliche Existenz verteidigt. Das Kirchenasyl werde in Einzelfällen als „letztes Mittel“ gebraucht, betonte Erzbischof Stefan Heße.

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Entsprechend äußerte sich der Vorsitzende der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz. „Leitend ist für die deutschen Bischöfe die Überzeugung: Wenn es darum geht, in Einzelfällen unzumutbare Härten abzuwenden, wird das Kirchenasyl als letztes Mittel auch künftig gebraucht“, erklärte Heße am Montag.

Zweite Auflage der Handreichung zu Fragen des Kirchenasyls

Am selben Tag veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn die zweite Auflage ihrer Handreichung zu Fragen des Kirchenasyls. Es handelt sich um die aktualisierte Fassung eines Dokuments, das vor vier Jahren auf Initiative der Migrationskommission der Bischofskonferenz erschien.

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