Auf dem offenen Meer treibt heute deutlich mehr Plastik als früher


Regelmässig werden Plastikstücke an Meeresküsten angeschwemmt, so wie hier an der norwegischen Küste. (Bild: Bo Eide / CC BY-ND 2.0)
Sie wollten Plankton erfassen und fingen Kunststoff ein: Forscher weisen die Zunahme von Makroplastik im Nordatlantik nach.

Sven Titz | Neue Zürcher Zeitung

Plastik in grösseren und kleineren Stücken wurde schon fast überall gefunden: in Vögeln und Fischen, in Flüssen, Seen, im Boden und selbstverständlich auch an Meeresküsten. Fachleute nehmen an, dass die Menge an Kunststoff in den letzten Jahrzehnten auch auf dem offenen Ozean zugenommen hat. Dies konnte aber bis anhin nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Jetzt ist der Nachweis auf eher zufällige Weise einer Gruppe um Clare Ostle von der Marine Biological Association im englischen Plymouth gelungen. Erfolgreich waren die Forscher mit einem Instrument namens «Continuous Plankton Recorder». Im Inneren des Metallgehäuses ist ein Sieb eingebaut, das marines Plankton auffangen soll.

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