Tote Schweinehirne „reanimiert“


Durch eine spezielle Behandlung konnten Forscher Hirnzellen nach dem Tod erhalten und wieder aktivieren (rechts). © Stefano Daniele/ Zvonimir Vrselja/ Sestan Laboratory/ Yale School of Medicine
Sind tote Gehirne wirklich irreparabel tot? Diese brisante Frage werfen nun Untersuchungen mit Schweinehirnen auf. Denn Forschern ist es gelungen, diese Organe Stunden nach ihrem Tod teilweise zu reanimieren. Durch künstliche Durchblutung und die Versorgung mit Nährstoffen konnten bestimmte zelluläre Funktionen wiederhergestellt und Neuronen zu synaptischer Aktivität angeregt werden. Was bedeutet das für unser Verständnis vom Hirntod?

scinexx

Wann ist ein Mensch wirklich tot? Während früher die Feststellung des Herz- und Atemstillstands als eindeutiges Kriterium dafür galt, wird heute vermehrt die Hirntod-Definition herangezogen. Denn während viele Bereiche des menschlichen Organismus inzwischen mithilfe von Maschinen künstlich am Leben gehalten werden können, gilt dies für das Gehirn nicht.

Bereits nach wenigen Minuten ohne Sauerstoffversorgung sterben die Nervenzellen im Gehirn ab. Es kommt zu einem irreparablen Ausfall entscheidender Hirnfunktionen – dem Hirntod. Diese Definition des Todes über das Gehirn spielt auch für die Organtransplantation eine entscheidende Rolle. Denn erst nach dem Hirntod eines Menschen dürfen Ärzte in Deutschland Organe aus dessen Körper entnehmen.

weiterlesen

Ein Gedanke zu “Tote Schweinehirne „reanimiert“

  1. El Schwalmo

    Streng genommen ist das ein sinnloser Artikel, der auf die Blödheit der Leser zielt. Nicht mal Niveau der BILD-Zeitung. Steht auch im Artikel:

    „„Die Arbeit ist methodisch gut gemacht, aber sie bringt die Wissenschaft nicht weiter. Schade, dass sowas dann tiefschürfende, aber unbegründete Diskussionen auslöst“, kommentiert Ulrich Dirnagl von der Charité Berlin. Ethiker Dabrock kritisiert in diesem Zusammenhang vor allem die Präsentation der Ergebnisse durch das Fachmagazin „Nature“, das aus einer Studie zum Aufflackern von Lebensspuren auf zellulärer Ebene eine „sensationsheischende Story“ mache, die den Eindruck erwecke: Säugetiere und damit auch Menschen könnten irgendwann aus dem Tod zurückgeholt werden.“

    Da gelingt es, ein paar Zellen wiederzubeleben. Das ist in etwa so, als würde ich es schaffen, bei einem zu Schrott gefahrenen Auto den Fensterheber wieder in Gang zu bringen und dann jubeln: Erster Schritt zur Wiederherstellung von Schrott-Autos geschafft!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.