Vor 500 Jahren begann die Eroberung Mexikos durch die Spanier: „Wie Affen griffen sie nach dem Golde“


Fresko von Diego Rivera, Szenen aus dem Leben der Azteken © Hans Knapp (KNA)
Mexikos Präsident forderte unlängst eine Entschuldigung vom Papst und von Spaniens Krone für die von den Conquistadoren begangenen Verbrechen. Die Eroberung Lateinamerikas liefert auch 500 Jahre danach Stoff für Debatten.

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Es gibt viele historische Wegmarken, um der Eroberung Mexikos vor 500 Jahren zu gedenken. Dazu gehört der 21. April 1519. An diesem Tag, einem Gründonnerstag, landete der Spanier Hernan Cortes mit seinem Gefolge auf der Insel San Juan de Ulua.

Bereits am Ostersonntag kam es – auf dem mexikanischen Festland – zu einer ersten Begegnung zwischen den Conquistadoren aus dem fernen Europa und einem hochrangigen Vertreter der Azteken.

Nach Ostern: Ein Kreuzweg aus Gewalt und Leid

Am höchsten Fest der Christenheit tauschten beide Seiten Höflichkeiten und Geschenke aus. Doch das sollte sich bald schon ändern. Für viele indigene Gemeinschaften Mittel- und Südamerikas begann ein Kreuzweg aus Gewalt und Leid – während Cortes und seine Mitstreiter dazu beitrugen, die rund drei Jahrhunderte währende spanische Präsenz in diesem Teil der Welt zu etablieren.

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