KZ-Gedenkstätte wurde von Rechtsextrmisten bewacht – Vertrag aufgelöst


Konzentrationslager in Sachsenhausen © Mikel Larreategi @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Gedenkstätte Sachsenhausen wurde zeitweise von einem Unternehmen bewacht, das einem Rechtsextremisten gehört. Die Stiftung hat jetzt den Vertrag aufgelöst.

MiGAZIN

Nach dem Einsatz eines Subunternehmens mit Kontakten zur rechtsextremen Szene trennt sich die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten von einem Wachschutz-Unternehmen. Der Auflösungsvertrag mit dem Unternehmen „City Control“ sei von beiden Seiten unterzeichnet worden, teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten am Donnerstag in Oranienburg mit. Damit werde der laufende Vertrag vorzeitig zum 30. Juni beendet.

Die Firma war den Angaben zufolge seit dem 1. Februar 2018 mit der Bewachung der Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück beauftragt. Die reguläre Laufzeit des Vertrages hätte am 31. Januar 2020 geendet.

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