Nicht alle Kreuzfahrer waren Europäer


Während der Kreuzzüge zogen hunderttausende Christen in den „heiligen Krieg“ – aber nicht alle waren Europäer. © Jorisvo/ iStock
Rückblick in die Zeit von Richard Löwenherz: In den Kreuzzügen kämpften nicht nur europäische Christen gegen die Araber – auch viele Einheimische stellten sich auf die Seite der Kreuzfahrer. Das enthüllen nun DNA-Analysen von Toten aus einem Kreuzfahrergrab im Libanon. Demnach kamen nur drei dieser Kreuzfahrer aus Europa, vier stammten aus dem Nahen Osten. Interessant auch: Zwei weitere Kämpfer waren offenbar Söhne von Kreuzfahrern und einheimischen Frauen.

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Die Kreuzzüge waren eine prägende Ära für die Geschichte Europas und des Nahen Ostens. In der Zeit von 1095 bis 1291 zogen hunderttausende von Kreuzrittern und Fußsoldaten aus verschiedenen Regionen Europas ins Heilige Land, um Jerusalem und die heiligen Stätten des Christentums aus den Händen der Moslems, darunter auch dem legendären Sultan Saladin, zu befreien. Aber obwohl über diese Zeit einiges überliefert ist, bleiben viele Fragen über die Kreuzzüge und ihre Teilnehmer offen.

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