Europa-Wahl: Facebook, Google und Twitter gehen stärker gegen Desinformation vor


Die vier Teile des Aktionsplans der EU gegen Desinformation. (Bild: eeas.europa.eu)
Die EU-Kommission begrüßt die zunehmenden Anstrengungen von Facebook, Google und Twitter, im Vorfeld der Wahlen etwa politische Werbung kenntlich zu machen.

Stefan Krempl | heise online

Facebook, Google und Twitter gehen einen Monat vor der Europa-Wahl verschärft gegen falsche und irreführende Informationen vor. Dies zeigen die jüngsten einschlägigen Transparenzberichte der drei Online-Konzerne, die die EU-Kommission am Dienstag veröffentlicht hat. Die Plattformbetreiber machen demnach vor allem politische Werbung besser kenntlich. Die Brüsseler Regierungsinstitution mahnt aber insbesondere noch einen stärkeren „Informationsaustausch von Methoden und Daten zu gefälschten Konten an, um Forschern und Faktencheckern die Bewertung von Online-Desinformation zu erleichtern“.

Die drei US-Unternehmen hatten im September einen Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation unterzeichnet und sich verpflichtet, monatlich über ihre Maßnahmen vor der EU-Wahl im Mai zu berichten. Sie verpflichteten sich etwa, enttarnte „Fake Accounts“ und Social Bots rasch dichtzumachen. Konten und Webseiten, die Desinformationen verbreiten, sollen die Werbeeinnahmen entzogen werden.

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